Selbstmordattentäter? Nein, muslimische Massenmörder! Befinden wir uns im Krieg?

Von Jürgen Fritz

Warum wir die Dinge beim Namen nennen, wahrhaftiger werden und in vielem grundsätzlich umdenken müssen, wenn wir überleben wollen.

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In Manchester zündet ein radikaler Muslim bei einem Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande eine Nagelbombe, reißt über 20 Menschen in den Tod und verletzt zig weitere, darunter viele Kinder und Teenager. Die Massenmedien sprechen allüberall von einem „Selbstmordattentat“.

Das sind keine Selbstmordattentate, sondern Massenmorde

Die euphemistischen (beschönigenden) Ausdrücke „Selbstmordanschlag“ oder „Selbstmordattentat“ sind völlig verfehlt. Das suggeriert, da hätte sich einer umgebracht und nebenher andere, hier Kinder und Teenager mit zu Tode gebracht. Die Gewichtung, zuerst den Täter zu sehen und dann die Opfer, hat bereits etwas Abartiges und zeigt, wie sehr wir innerlich bereits verdreht sind respektive wie sehr man uns bereits verdreht hat.

Der Täter ist zunächst nicht einmal zweitrangig. Bei ihm handelt es sich um einen Massenmörder, keinen Selbstmörder! Wenn der Massenmörder dabei auch noch zu Tode kommt, dann ist das eben so. Wir dürfen auf diese Sprachhexerei, die unser ganzes Denken und Empfinden manipulieren, verdrehen und verhexen soll, nicht hereinfallen. Es gilt zuerst einmal das Augenmerk auf die unschuldigen Gemordeten zu richten, die nicht „verschieden“ oder „verstorben“ sind, sondern brutal und rücksichtslos ermordet wurden. Sie haben das verdient, dass wir primär an sie denken. Sie haben das verdient. Sonst niemand!

Es sind muslimische Massenmörder

Im zweiten Schritt müssen wir dann überlegen, womit wir es hier eigentlich zu tun haben. Der Massenmörder ist nicht irgendein solcher, der gerade aus sehr unterschiedlichen persönlichen Gründen, die rein seinen individuellen Lebensumständen geschuldet sind, Amok läuft, sondern er ist ein mit System agierender muslimischer Massenmörder. Inwiefern?

Wenn jemand im Namen des Christentums mordet, nicht aus Gründen, die gar nichts mit dem Christentum zu tun haben, zum Beispiel bei einem Banküberfall, sondern weil er das Christentum auf der Welt voranbringen und mit Gewalt durchsetzen möchte, weil das seine Motivation ist, dann ist er ein christlicher Mörder. Und wenn das häufig vor käme, müssten alle Christen sich fragen, was mit ihrer Weltanschauung nicht in Ordnung ist, dass immer wieder Glaubensbrüder von ihnen für ihre Lehre morden. Die Frage ist also immer: Ist die Weltanschauung essenziell für die Tat oder hat die Tat im Grunde gar nichts mit der Weltanschauung des Mörders zu tun und er hätte sie mit einer anderen Weltanschauung genauso vollbracht, z.B. weil er einfach das Geld aus der Bank wollte. Dann ist die Weltanschauung nicht essenziell für die Tat, sondern akzidentiell (nicht wesentlich).

Wenn Nazis für den Nationalsozialismus morden, um ihn zu verbreiten, dann sind es Nazi Mörder, weil der Nationalsozialismus als Weltanschauung wesentlich war für die Tat. Wenn Lenin, Stalin und Mao für den Kommunismus zig Millionen Menschen mordeten, dann sind es kommunistische Mörder, weil ihre Weltanschauung essenziell für diese Verbrechen war. Und wenn (radikale oder orthodoxe) Muslime morden, um den Islam durchzusetzen, dann sind es muslimische Massenmörder.

Muslimische Massenmörder sind keine Selbstmörder

Diese Massenmörder sind keine Selbstmörder, wie man durch Sprachhexerei zu suggerieren sucht. Denn das würde bedeuten, dass der Muslim sich selbst töten wollte, dass dies sein eigentliches Ziel gewesen wäre. Das aber ist genau nicht der Fall. Er will nicht primär sich töten, sondern massenhaft andere morden. Und dies möchte er deswegen, um Angst und Schrecken zu verbreiten und um langfristig, unser freiheitlich-demokratisches, aufgeklärtes, säkulares System zu zerstören.

Er mordet also für seine islamische Weltanschauung und ist daher ein muslimischer Massenmörder. Den eigenen Tod nimmt der muslimische Massenmörder dabei in Kauf als Mittel zum Zweck. Der Zweck, das Ziel aber ist, andere in den Tod zu reißen und zwar möglichst viele und möglichst brutal, um Angst und Schrecken zu verbreiten beim Feind.

Die Verbreitung von Terror ist ein Kriegsstrategie

Das heißt, womit wir es hier zu tun haben, ist Krieg und Kriegsführung. Die Verbreitung von Terror ist dabei eine gängige Praxis, um den Feind innerlich zu schwächen, ihn zu verunsichern, ihm Angst einzujagen, ihn gefügig zu machen. Im Krieg fragt man sich, wo man dem Feind am meisten weh tun kann. Und hier wurden „unsere“ Kinder getötet. Der Manchester-Massenmord war ein weiterer Anschlag auf unsere freiheitliche Welt, auf unsere Art zu leben, auf unsere Art zu denken und zu fühlen, auf unsere Weltanschauung.

Wir sind, auch wenn das die meisten nicht wahrhaben wollen, im Krieg. Wer nicht weiß, was Krieg jenseits des engen juristischen Fachterminus bedeutet, der möge bitte Heraklit von Ephesos oder noch besser Thomas Hobbes lesen. Diese Massenmorde sind eine Kriegsstrategie, um den Feind, also uns, innerlich zu schwächen. Nichts anderes! Da unser Feind wenig Möglichkeiten hat, uns von außen anzugreifen, versucht er massenweise trojanische Pferde in unsere Gesellschaft einzuschleusen, die ins von innen her bekämpfen können.

Wir befinden uns in einem Krieg der Weltanschauungen

Bei diesem Krieg handelt es sich um einen solchen der Weltanschauungen, die aufeinander prallen, die in vielem völlig konträr zueinander sind und die beide einen universellen Anspruch haben. Für beide Weltanschauungen zugleich, die islamische, politisch-religiös-totalitäre, freiheitsfeindliche, kollektivistische und die westliche, europäische, freiheitsbejahende, säkulare und aufgeklärte ist kein Platz auf diesem Planeten, da sie nicht kompatibel sind.

Sofern sich die eine Weltanschauung nicht vollkommen reformiert und modifiziert – und es ist nicht im Entferntesten in Sicht, wie dies geschehen sollte, ohne dass sie aufhören würde zu sein, was sie jeweils gerade ist -, werden nicht beide nebeneinander bestehen können, wird auf lange Sicht eine von beiden für immer verschwinden müssen. Vorher wird es niemals dauerhaften Frieden geben können. Nicht nur Waffenstillstand und Ruhepausen, sondern echten Frieden. Und die Schlüsselfrage wird sein: Sind wir für diesen Krieg gerüstet? Sind wir innerlich und äußerlich, mental und ausstattungsmäßig, vor allem aber in den Spitzenämtern personell für diesen Krieg gerüstet oder haben wir es hier mit Kollaborateuren des Feindes zu tun, die jede Menge trojanische Pferde ins eigene Territorium eindringen lassen, so dass wir von innen her angegriffen werden können?

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Bild: Youtube-Screenshot

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Aphorismus Nr. 5: Das Sozialismus-Prinzip

 

Von Jürgen Fritz

Wie lauten das SPD- und das Die Linke-Prinzip?

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Das SPD-Prinzip: Lasst uns großzügig sein mit dem Geld der anderen.

Das Die Linke-Prinzip: Egal was die SPD fordert, lasst und immer doppelt so viel fordern. So kriegen wir immer 5 bis 10 Prozent, üben permanenten Druck auf die SPD aus, noch großzügiger mit dem Geld der anderen zu sein, und wenn wir eines Tages unerwartet an die Regierung kommen, machen wir uns schnell vom Acker oder ruinieren die Gesellschaft vollends.

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Bild: Pixabay, CC0 Public Domain

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Weshalb sind gerade Muslime immer wieder zu solch unfassbar grausamen Taten fähig?

Von Jürgen Fritz

Inzwischen ist es weithin bekannt, was Insider seit vielen Jahren wussten und was alle Regierungen, alle Altparteien, alle M-Medien mit allen Mitteln lange Zeit zu vertuschen suchten: dass Muslime bzw. Immigranten aus islamisch geprägten Kulturkreisen um ein Vielfaches mehr brutale Gewaltverbrechen begehen. Weshalb ist das so? Hängt dies mit der islamischen Weltanschauung zusammen?

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Für komplexe Geschehen gibt es fast nie nur einen Grund. Monokausale Erklärungsversuche werden der Wirklichkeit zumeist nicht gerecht. Aber was es gibt, sind Korrelationen und Zusammenhänge. Und diese gilt es offen und ehrlich, unvoreingenommen und wahrhaftig aufzuzeigen, sie nicht aufklärungsfeindlich und das Staatsvolk als unmündig verachtend zu vertuschen. Fragen wir also unvoreingenommen und unerschrocken, welche Korrelationen und Zusammenhänge zwischen der islamischen Weltanschauung, Gewalt und Grausamkeit bestehen.

Wie der Koran die Gewalt anordnet und heiligt

In der islamischen Lehre wird die Gewalt selbst nicht nur geduldet, sondern zur heiligen Pflicht erklärt, von Allah persönlich angeordnet, um die Ausbreitung des Islam zu befördern (Dschihad-System). Die Gewaltexzesse sind also quasi Allah- oder Gottesdienste.

Sure 2, 191: „Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“

Sure 8, 12: „… Ich werde denjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. Haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger von ihnen!“

Sure 8, 17: „Und nicht ihr habt sie (d.h. die Ungläubigen, die in der Schlacht von Badr gefallen sind) getötet, sondern Allah. Und nicht du hast jenen Wurf ausgeführt, sondern Allah.“

Sure 8, 39: „Kämpft gegen die Ungläubigen, bis es keine Verfolgung mehr gibt und der Glaube an Allah allein vorherrscht!“

Sure 9, 5: „Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt.“

Sure 47, 4: „Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande.“

Es gäbe noch viele weitere Beispiele, aber diese sollen genügen, um zu zeigen, wie brutale und grausame Gewalt im Koran selbst verherrlicht und dazu aufgerufen wird. Und zwar von Allah selbst (!), so man diese „Religion“ ernst nehmen möchte. Ansonsten, wenn man dazu nicht bereit ist, sie ernst zu nehmen, stellt sich die Frage, ob sie ohnehin nicht jede Existenzberechtigung verliert, wenn man davon ausgeht, dass es von Grund auf ein Lügenkonstrukt darstellt, zumal wenn es sich um ein gewaltaffines und zur Gewalt motivierendes Lügenkonstrukt handelt.

Nimmt man diese „Religion“ jedoch ernst, dann stellt sich die Frage, was für ein Gott das sein soll, der seine Anhänger zu brutalem Mord und zu regelrechten Massakern anstachelt, ja diese anordnet und befiehlt, sie als Allah-Dienst proklamiert und mit den größten Belohnungen – Paradies und alles übertreffender, nie endender Sinnenrausch – zu ihnen zu verführen sucht. Doch betrachten wir genauer, was hier im Innern der Menschen, in ihren Seelen vor sich geht.

Wenn der Blutrausch sich mit dem Sakralen verbindet

Durch die islamische Weltanschauung kann der Blutrausch sich mit dem Sakralen selbst verbinden, damit zwei enorm mächtige Triebfedern im Menschen vereinen, was eine unglaubliche, für uns modernen, aufgeklärten, zivilisierten Europäer überhaupt nicht nachvollziehbare Dynamik zu entwickeln vermag, zumal wenn das Ganze auch noch mit der Vorstellung gekrönt wird, dass man, wenn man bei so einem Gewaltexzess selbst ums Leben kommt, dann und nur dann ganz sicher sein kann, sofort ins Paradies einzuziehen, wo man sodann für alle Ewigkeit mit allen nur denkbaren Genüssen rund um die Uhr belohnt wird – Ess-, Trink- und Sexflatrate mit 72 Jungfrauen – und quasi in einem nie endenden Sinnenrausch, so die eingeimpfte Vorstellung, vollkommen versinkt und daraus gar nicht mehr auftauchen muss.

Dass ein solches Weltbild natürlich Auswirkungen auf die Seele eines Menschen hat bis ins Innerste und diese – gerade was das Verhältnis zur Gewalt anbelangt – grundlegend verändert, dürfte jedem sofort klar sein. Gewalt bekommt so die Konnotation des Heiligen, während sie bei uns modernen Europäern nach den schlimmen Erfahrungen vieler Kriege inzwischen als etwas Böses, Verabscheuungswürdiges, wenn irgendwie möglich zu Vermeidendes angesehen wird.

Völlig unterschiedliche Weltbilder und völlig unterschiedlich geformte Seelen prallen aufeinander

Samuel Huntington sprach in seinem berühmten Buch bereits vor über 20 Jahren vom Clash of Civilizations (Deutsch: Kampf der Kulturen). Aber es ist noch mehr als das. Hier prallen, wenn wir noch mehr in die Tiefe gehen, nicht nur vollkommen unterschiedliche Weltbilder, sondern auch völlig unterschiedlich geformte Seelen aufeinander.

Natürlich sind diese dunklen, gewalttätigen, grausamen und bösartigen Seelenkräfte in jedem von uns angelegt, ebenso wie die hellen, gütigen, sanftmütigen und guten. Aber es leuchtet wohl ein, dass von außen an das Individuum herangetragene Weltanschauungen, die insbesondere auch Menschenbilder und Moralvorstellungen enthalten, die Seele des Einzelnen tiefgehend prägen und formen. Und ob diese Prägung so oder so erfolgt, hat natürlich enorme Auswirkungen. Dies zeigt sich übrigens auch in den Gewaltverbrechen– und den Tötungsraten, die bei vielen Ausländern besonders aus anderen Kulturkreisen und ganz speziell bei Afrikanern und Immigranten aus dem islamischen Kulturkreis teilweise nicht nur um 5 oder 10 Prozent höher sind, sondern in Extremfällen um mehrere hundert Prozent höher, ja bisweilen sogar um mehrere tausend Prozent!

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Bild: Youtube-Screenshot von Bataclan (Paris) nach dem dschihadistischen Terroranschlag vom 13. November 2015

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Nietzsche und der Nazarener

Von Jürgen Fritz

Jesus von Nazareth ist die heilige Kuh des christlich geprägten Abendlandes, an die sich kaum einer ran traut. Einer, der sich traute, war Friedrich Nietzsche. Auch wenn ich kein großer Freund dessen Denken bin, aber müssen wir den Nazarener, dessen Lehre uns so viele Probleme einbrockte, insbesondere die fehlende Wehrhaftigkeit, die fehlende Fähigkeit zur Abgrenzung, dessen Lehre uns in immerwährender Infantilität und Unmündigkeit hält und damit unsere Selbstbestimmungsfähigkeit und unsere Würde untergräbt, nicht endlich vom Sockel stoßen und ihn einer substanziellen Kritik unterziehen, wenn wir uns als Menschheit weiterentwickeln, wenn wir endlich erwachsen werden, wenn wir endlich mündige, würdige Wesen werden wollen?

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Der dichtende Denker, der eigentlich ein unerschrockener, denkender Dichter war

Friedrich Nietzsche wird gemeinhin als Denker, als Philosoph angesehen, der zugleich ein großartiger Dichter gewesen wäre, der größte Dichter unter den Denkern seit Platon. Ich bin kein sehr guter Nietzsche-Kenner, habe ihn nie wirklich intensiv studiert, weil er mich nicht genug anzuziehen vermochte, um mich ganz intensiv mit ihm zu befassen. Und ich bin gar nicht sicher, ob ich Nietzsche überhaupt als Philosophen rubrizieren würde. Dazu ist mir persönlich sein Denken viel zu unpräzise. Meistens liegt er nicht richtig, hat für meinen Geschmack viel zu wenig Stringenz.

Seine große Leistung besteht meines Erachtens in etwas anderem. Ich sehe in ihm eher einen großartigen, wortgewaltigen Dichter, der keine inhaltlich simplen Liebes- oder Frühlingsgedichte schrieb, sondern sich mit philosophischen Themen beschäftigte und der vor allem ein unglaubliches Gespür, eine Intuition für die Verlogenheit der Menschen hatte. Und er hatte Mut, einen unglaublichen Mut, ja noch mehr als das: Unerschrockenheit. Er hatte keine Hemmungen, heilige Kühe anzupacken, sie zu melken, um zu sehen, ob da überhaupt Milch kommt und wenn ja, ob und wie viel diese taugt.

Jesus – ein Idiot ober einfach nur geistig ein Teenager, der unsere Infantilität für immer manifestierte?

Den Nazarener nannte Nietzsche einen Idioten. Auch hier scheint mir der denkende Dichter wieder unpräzise zu sein – das sind Dichter immer, genau das macht ihr Wesen gerade aus. Aber das Wichtige ist auch hier etwas anderes. Nietzsche wagte, was die seit fast zweitausend Jahren zurechtgestutzten, klein gehaltenen Seelen fast nie wagen: er nahm den Nazarener in die Mangel. Er machte etwas, wozu sonst kaum einer imstande ist respektive sich die allerwenigsten nur trauen: Er kritisierte den, der in unserem Kulturkreis nicht kritisiert werden darf. Damit war Nietzsche in all seiner Verrücktheit, in all seiner Überdrehtheit eines vor allem nicht: Er war kein geistiges Kind. Er war ein Erwachsener. Er war ein Mann. Ein richtiger Mann. Kein Bub. Kein Teenager.

Solange wir unsere heiligen Kühe nicht kritisieren, sie nicht dialektisch beleuchten – a) was haben sie geleistet, wo haben sie uns voran gebracht, welchen Beitrag zur Weiterentwicklung haben sie vollbracht und b) wo haben sie ihre Schwächen, wo haben sie versagt, wo bremsen sie uns -, solange wir das nicht tun, bleiben wir geistige Kinder, sind noch keine Erwachsenen.

Kritische Würdigung: Güte und Wohlwollen als wichtige Errungenschaften

Fragen wir also bei dem Nazarener, was er geleistet hat und wo er uns hemmt und bremst. Er hat mit seinen Gedanken der Güte und dem Wohlwollen jedem gegenüber etwas sehr Wichtiges in die Welt gebracht respektive verstärkt und das Augenmerk verstärkt hierauf gelegt, die Gewichtungen modifiziert, hat die moralische Entwicklung auf eine neue Stufe gehoben. Das könnte man jetzt lange ausführen, aber das will ich nicht tun, weil das ja ständig von tausend anderen getan wird. Das kann man en detail woanders nachlesen.

Wie Jesus die Entwicklung zum autonomen Wesen, zum echten Menschen bis heute hemmt

Ich möchte andere Fragen stellen. Was hat der Nazarener dazu beigetragen, dass wir autonome, emanzipierte, sich von jeglicher Fremdbestimmung sich befreiende Wesen und mündige Bürger werden? Inwiefern hat er geholfen, dass wir geistig-seelisch erwachsen werden? Was hat er getan, um Räume der Weiterentwicklung zu eröffnen? War und blieb er im Grunde nicht bis zu seiner letzten Stunde selbst ein Gefangener einer vorgegebenen Matrix, die zu transzendieren ihm nicht gegeben war? War er letztlich nicht doch nur ein Bub oder Teenager? Nietzsche meinte ein Idiot, aber vielleicht trifft „Teenager“ es besser.

Und ist dieser geistige Teenager nicht auch schädlich und gefährlich, weil es seit fast zweitausend Jahren uns und unsere Entwicklung zum echten Menschen, zum selbstbestimmten, moralisch hochwertigen Vernunftwesen hemmt? Der Nazarener war ein geistiger Teenager, welcher predigte, alle müssten ebenfalls bis zum Schluss artige Teenager, Bübchen und kleine artige Mädchen bleiben.

Der Mensch als das einzig bekannte kritikfähige Wesen

20-, 30-, 40-, 50-, 60-, 70-, 80-, 90-jährige Bübchen und Mädchen. Wie verträgt sich das mit der Würde des Menschen? Ein Begriff, den weit über 99 Prozent gar nicht verstehen, weil er aus dem christlichen Menschenbild heraus gar nicht verständlich ist. Das Geschwätz von Gottesebenbildlichkeit ist eben meist genau das und nicht mehr: Geschwätz. Die meisten können gar nicht angeben, worin diese Ebenbildlichkeit bestehen soll und übersehen das Wesentliche.

Denn der Mensch – und das ist das Wesentliche und weithin Unverstandene – ist fähig zur Kritik, auch sich selbst gegenüber. Das sind der Juden-, der Christengott und Allah nicht. Sie sind alle drei – es ist auch nicht der gleiche Gott, wie vielfach phrasenhaft und höchst unpräzise behauptet wird, es sind drei verschiedene Götter -, vollkommen unfähig zur Selbstkritik; alle drei. Damit aber auch zur Selbstentwicklung.

Der Mensch als Gestalter seiner selbst, Schöpfer und zugleich Geschöpf

Der Mensch ist das einzige Wesen, welches sich nicht nur geistig weiterentwickeln, sondern diese Entwicklung gleichsam selbst reflektieren und beeinflussen, ja steuern kann. Er ist das einzige Wesen, welches sagen kann: „So, wie ich jetzt bin, will ich nicht sein. Ich möchte mich ändern.“ Er ist das einzige Wesen, welches einen Entwurf von sich machen kann, wie es gerne sein möchte. Er ist das einzige Wesen, welches Skulptur und Bildhauer zugleich sein kann. Er ist das einzige Wesen, welches Schöpfer seiner selbst, mithin Schöpfer und zugleich Geschöpf sein kann. Das kann kein Gott.

Was hat der Nazarener zur Menschwerdung des Menschen beigetragen?

Was hat der Nazarener hierzu beigetragen, den Menschen aus vorgegebenen Mustern und aus all den Fesseln zu befreien, nicht um wie ein wildes Tier, gleichsam wie ein Wolf alles zu reißen, was ihm vor die Schnauze kommt und was er begehrt, sondern um sich selbst eine Moral zu erschaffen, die alles übersteigt, was bisher dagewesen und sich diesen selbst gewählten Gesetzen, die über allem stehen, in einem Akt der Unterwerfung unter das Selbsterschaffene, welches dem besten Teil in uns entspringt, unterzuordnen und mithin sich selbst auf eine völlig neue Stufe zu heben, die alles übersteigt, was der Globus, ja was das Universum je gesehen? Was hat der Nazarener, dieser geistige Teenager, dazu beigetragen?

Solange wir nicht erkennen, wie uns diese minderwertige Lehre des Nazareners, die zwar wichtige und wertvolle Elemente enthält (Güte und Wohlwollen), diese aber nicht in einen größeren Kontext einzubinden weiß, solange wir nicht erkennen, wie uns das in unserer geistig-moralischen Weiterentwicklung hemmt, solange wir unsere Moral nicht fortentwickeln und z.B. auch erkennen, dass der Kampf das Wesen, die Essenz des Lebens zentral mit ausmacht und wir zur Freiheit fähige Wesen sind, zur Mündigkeit und Emanzipation angelegt, was unsere Würde erst ausmacht, solange wir das nicht erkennen, haben wir nichts von wirklich absolutem Wert, was es lohnen würde, es mit allem, was wir haben, zu verteidigen.

Hatte Nietzsche doch Recht?

Und wem haben wir das mit zu verdanken? Wenn wir es so sehen, dann müssen wir die Frage vielleicht neu stellen: Hatte Nietzsche, der Unpräzise, der fast nie Recht hatte und doch so viel Tiefgründiges zu erspüren vermochte, hier ausnahmsweise vielleicht doch mal Recht? Vor allem aber müssen wir uns selbst fragen: Wann wollen wir endlich erwachsen werden? Wann wollen wir richtige Männer, richtige Frauen werden? Wie lange wollen wir noch in dieser unwürdigen Infantilität verweilen?

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Bild: (c) Jürgen Fritz

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SPD fällt immer weiter hinter Union zurück, FDP überholt Grüne

Von Jürgen Fritz

Die SPD fällt immer weiter hinter die CDU/CSU zurück. Die AfD und Die Linke teilen sich Platz 3 und die FDP überholt erstmals seit Jahren Die Grünen. Wahl-O-Matrix mit den präzisesten gewichteten Umfragewerten von bis zu zehn Instituten.

2017-05-21

SPD fällt immer weiter hinter die Union zurück

Der Abstand zwischen CDU/CSU und SPD wird, wie von Wahl-O-Matrix prognostiziert, von Woche zu Woche immer größer. Inzwischen beträgt er schon 10 bis 11 Prozentpunkte, bei einzelnen Instituten sogar schon 12 (Forsa, Infratest dimap, Emnid) bis 13 Punkte (YouGov). Die Tendenz zeigt für die Union weiterhin nach oben, für die SPD weiter nach unten.

AfD und Die Linke nun gleichauf auf Platz 3

Die AfD bewegt sich langsam in Richtung 8 Prozent liegt inzwischen nur noch gleichauf mit Die Linke auf Platz 3. Es könnte aber bei 8 bis 9 Prozent eine Konsolidierung eintreten und der AfD-Trend sich in Kürze drehen. Die Zeichen sind hier nicht eindeutig. Die Linke fällt auf jeden Fall nicht weiter, kommt zwar nicht mehr in den Bereich von 10 Prozent, kann sich aber bei klar über 8 Prozent stabilisieren.

FDP überholt Die Grünen

Deutlich zulegen kann neben der CDU/CSU vor allem die FDP. Die Frage, ob sie im September die Fünf-Prozent-Hürde schaffen wird, stellt sich immer weniger. Inzwischen hat die FDP, die von den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, viel Rückenwind mitnimmt, sogar die Grünen überholt und lässt diese klar hinter sich. Die Grünen fallen damit erstmals seit langer Zeit auf Platz 6 zurück. Das dürfte sehr ungewohnt sein für die Umweltpartei, die sonst immer um Platz 3 mitkämpfte. Bündnis 90/Die Grünen droht nun sogar der Absturz unter 7 Prozent im Wahl-O-Matrix-Mittel.

Übersicht

Hier das Ganze im Überblick:

  1. CDU/CSU: 36 – 38,3 %
  2. SPD: 25 – 29 %
  3. AfD: 7 – 10 %
  4. LINKE: 6 – 9,3 %
  5. FDP: 6 – 9 %
  6. GRÜNE: 6 – 8 %
  7. Sonstige: 3 – 6 %

Im gewichteten Wahl-O-Matrix-Durchschnitt ergibt dies:

2017-05-21

Wahl-O-Matrix stuft Allensbach, Forsa und YouGov herab

Nicht nur die Wahl-O-Matrix-Analysen haben sich in den letzten Monaten als mit die besten etabliert, auch die Wahl-O-Matrix-Prognosen sind mit die präzisesten, wie sich jetzt insbesondere bei der NRW-Wahl gezeigt hat, wo Wahl-O-Matrix vor Forschungsgruppe Wahlen, Civey, Infratest dimap, INSA, Forsa und YouGov auf Platz 1 landete. Um das Meta-Analyse-Tool noch weiter zu verbessern, werden ab sofort folgende Veränderungen bei der Wahl-O-Matrix Durchschnittsberechnung vorgenommen:

  1. Allensbach, Forsa und YouGov werden auf Grund ihrer größeren Ungenauigkeiten auf 0,5 herabgestuft. Das heißt die Umfrageergebnisse dieser drei Institute gehen i.G.z. den sieben anderen nur noch halb so stark in den gewichteten Durchschnitt ein.
  2. Umfragen, die älter als 4 Wochen sind, fallen komplett aus der Berechnung heraus. Sie werden also mit 0 gewichtet, so hier Allensbach mit seiner letzten Umfrage vom 01.04. – 13.04. Ausschlaggebend ist hierbei das Mittel des Befragungszeitraumes. Wenn eine Befragung wie hier vom 1. bis zum 13. April stattfand, dann ist ausschlaggebend die Mitte, also der 7. April. 28 Tage später, also am 5. Mai, fällt diese Umfrage aus Wahl-O-Matrix heraus. Ansonsten zählt weiterhin wie bisher immer nur die neueste Umfrage eines jeden Instituts.

Wie Wahl-O-Matrix die Nr. 1 wurde

Genau durch diese Maßnahmen, 1. Gewichtung und 2. ältere Umfragen gar nicht mehr einfließen lassen, konnte die hohe, überragende Präzision (nur 0,56 Prozent mittlere Abweichung) bei der Prognose zur NRW-Wahl erzielt werden. YouGov wurde auf Grund seiner unglaubwürdigen Zahlen herabgestuft und Forsa blieb wegen seiner ebenfalls unglaubwürdigen Zahlen und der nicht aktuellen Befragung komplett unberücksichtigt. Hierdurch konnte das exzellente Prognoseergebnis erzielt werden. Daher werden diese zwei Modifikationen jetzt allgemein bei Wahl-O-Matrix eingeführt, um noch verlässlichere Zahlen zu erhalten.

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Grafik: (c) Jürgen Fritz

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Der Fluch der „Sozialdemokratie“

Von Jürgen Fritz

Das Grunddogma der „Sozialdemokratie“ ist das Ideal der materiellen Gleichheit. SPD und noch mehr Die Linke sind bis ins Innerste vom Gleichheitsfetisch besessen. Zugleich verteufeln sie jegliches nationale Denken und plädieren für offene Grenzen, locken damit hunderte Millionen an, die uns materiell gleichgestellt sein wollen, ohne das selbst erwirtschaften zu können. Wir werden uns entscheiden müssen, uns entweder von diesem selbstzerstörerischen „sozialdemokratischen“ Fluch zu befreien oder aber unterzugehen. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.

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Die christliche Prägung als tiefere Ursache des selbstzerstörerischen Gleichheitsfetischs

Nahezu die gesamte westliche Welt ist mehr oder weniger vom Gleichheitsfetisch besessen, was mit der christlichen Tradition zusammenhängen dürfte. Der Nazarener, die heilige Kuh des christlich geprägten Abendlandes, an die sich keiner ran traut, war ein armer Schlucker, der sich primär um noch ärmere Schlucker kümmerte. Das berührt uns im Innersten, das gefällt uns und das macht ihn ohne Zweifel sehr sympathisch. Auch hat dieser Ansatz etwas sehr Wichtiges und Wertvolles in die abendländische Zivilisation gebracht, was die allermeisten von uns nicht mehr missen wollen. Keine Frage.

Durch die religiöse Überhöhung führt es jedoch zur Kritikunfähigkeit dem Nazarener gegenüber und zu einer verzerrten Perspektive, weil das Sich-um-die-Armen-Kümmern, welches aus ethischer Sicht ohne Frage wichtig und wünschenswert ist, absolut gesetzt, zumindest aber stark überhöht wird. Die Frage, was eine Gesellschaft überhaupt erst konstituiert, zusammenhält, stabilisiert und ihre Abwehrkräfte gegen feindliche Übernahmen, insbesondere von solchen mit viel geringerer Ethik, und damit ihr eigenes Überleben sichert, war außerhalb des geistigen Horizontes jenes vielfach angebeteten Herrn und wird von seiner Lehre und Moral daher gänzlich suspendiert, was in dieser höchst unvollkommenen Welt langfristig tödliche Folgen für das eigene Überleben haben muss, wenn man seine Lehre nicht relativiert und in einen größeren Kontext einzubetten imstande ist.

Worauf der Erfolg der „Sozialdemokratie“ und der Linken gründet

Eben wegen der religiösen Überhöhung des zu Grunde liegenden Dogmas kommt man gegen die „Sozialdemokratie“ und die Linke so schwer an, obschon es argumentativ eigentlich ganz leicht ist. Aber die durch das christliche Welt- und Menschenbild zurechtgestutzten Seelen sind tief, ja bis in Innerste von bestimmten Grundüberzeugungen durchdrungen, die die meisten nicht mal wahrnehmen, geschweige denn hinterfragen und reflektierten könnten.

Der Erfolg der „Sozialdemokraten“ und Linken beruht nun genau darauf, dass sie diese tiefen seelischen Verankerungen aufgreifen und damit spielen. So kann man beim breitem, von christlicher Moral indoktrinierten Publikum immer punkten, wie eine Sahra Wagenknecht mit geschickter Rhetorik bei unglaublich flacher Argumentation tagein tagaus vorexerziert und ein Martin Schulz etwas weniger geschickt nachzumachen versucht. Auf dieser Klaviatur zu spielen, ist im Grunde ein Kinderspiel und rückt den geschickten Klimperer immer in ein sympathisches Licht. Die richtige Taste angeschlagen und schon kommt es zu einer mächtigen emotionalen Resonanz, die sich aus einer fast zweitausendjährigen Überlieferung und seelischen Konditionierung speist.

Dagegen kommt kein Analytiker, kein ehrlicher Realist, kein Denker dieser Welt an, dem die breite Masse gedanklich ohnehin nicht folgen kann, und dagegen kommt auch keine Kanzlerin an. Dies ist zugleich der tiefere Grund, weshalb sie – sei es aus innerer Überzeugung, weil sie eigentlich auch eine grüne „Sozialdemokratin“ ist, oder aus reinen Macht- und Opportunitätsgründen – die CDU noch mehr „sozialdemokratisiert“ hat.

Wie „Sozialdemokraten“ und Linke den Gleichheitsgrundsatz verhunzen

Artikel 3 Grundgesetz ist ebenso wie die Menschenrechtsdeklarationen weitgehend unverstanden. Meist wahrscheinlich weil es an jeglicher philosophischer Bildung mangelt. Das Menschenrechtsdenken, welches zugleich den Kernbestand unserer Verfassung bildet, ist aber eben aus der neuzeitlichen philosophischen Tradition hervorgegangen, ja ist Ausfluss dieser. Aus der Gleichheit an Würde (Selbstbestimmungsfähigkeit) und Rechten wird sozialistisch umgedeutet und verhunzt: materielle Gleichheit (Gleichheit im Haben).

Das Ideal der materiellen Gleicheit macht die Menschen aber zum Einen tendenziell unglücklich, weil sie sich permanent mit anderen vergleichen und immer jemanden finden, der mehr hat als sie selbst, an welchem sie sich messen, was ein hohes Unzufriedenheitspotential in sich birgt.

Ferner folgt aus der natürlichen Ungleichheit im Sein (unterschiedliche Gesundheit, unterschiedliche körperliche Kraft, unterschiedliche Attraktivität, unterschiedliche Intelligenz und Bildung, unterschiedliche Motivation, unterschiedlicher Fleiß, unterschiedliches Durchhaltevermögen, unterschiedliche Selbstdisziplin, unterschiedliche Resilienz, unterschiedlicher Ehrgeiz etc.) immer zwingend Ungleichheit im Haben. Dies kann nur mit brachialer Gewalt verhindert werden. Daher sind alle „Sozialdemokraten“ und noch mehr die Linken bis hin zur „Antifa“ (linke Faschisten) meist hochgradig gewaltaffin, wenn sie ihren Gleichheitsfetisch nicht anders durchzusetzen imstande sind. Hier unterscheiden sich die soeben Genannten übrigens von dem ehrwürdigen, empathischen Herren von vor zweitausend Jahren, der keine gewaltsame Umverteilung predigte, sondern an Einsicht und Gewissen appellierte.

Die „Sozialdemokratie“ und noch mehr die Linke versucht dagegen in einem nie enden wollenden Akt, denen, die mehr haben, sei es ererbt oder durch irgendeine Form der Tüchtigkeit selbst erworben, per Zwang immer noch mehr wegzunehmen und noch mehr und noch mehr, um Ungleichheit im Haben immer weiter abzubauen, was einer Sisyphusaufgabe gleichkommt. Dies geht immer nur mit Gewalt, hört niemals auf, weil der Tüchtige am nächsten Tag schon wieder mehr hat als der weniger Tüchtige, Kranke, Arme, Schwache.

Folgen der Zwangsenteignungen (Umverteilungen), wenn man überdreht

Überdreht man diese ständigen Zwangsenteignungen, die einerseits sicherlich notwendig sind, von denen die „Sozialdemokraten“ aber nie genug kriegen und die die Linke sogar noch bis zum Exzess forcieren will, werden die Reichen und Tüchtigen ab einem bestimmten Punkt – der eine früher, der andere später – sich aus diesem Kollektiv verabschieden und in ein anderes abwandern wollen, wo man ihnen weniger wegnimmt. Das aber ist der Super-Gau für die „Sozialdemokraten“ und Linken, wenn die, die die anderen mitversorgen, gehen. Wen soll man jetzt jeden Tag aufs Neue zwangsenteignen? Also muss man bei denen, die noch da sind, noch extremer zugreifen, was dann wieder welche verschreckt, die sonst gerne geblieben wären. So kann leicht eine tödliche Negativspirale entstehen, aus der es ab einem bestimmten Punkt kaum noch ein Entrinnen gibt.

Um das zu verhindern, muss man die besonders Tüchtigen einsperren, hinter einer großen Mauer. (Einsperren ist etwas anderes als Aussperren. Wer das nicht versteht, einfach mal eine Woche in den Keller einsperren lassen.) Die Rentner und wenig Tüchtigen, die das Gesamtsystem nicht ent-, sondern belasten, kann man natürlich gehen lassen. Genau so hat es ja die DDR auch gemacht.

Der unauflösliche „sozialdemokratische“ Grundwiderspruch, der zwingend in den Untergang führt

Die „Sozialdemokratie“ und noch mehr Die Linke will – das ist ihr Anspruch, hinter den sie nicht zurück kann, ohne sich selbst zu verraten – für die Schwachen und Armen da sein. Nicht für das Gemeinwohl! Das ist etwas anderes. Auch den Gerechtigkeitsbegriff (Gleiches gleich, Ungleiches nicht gleich behandeln) verstehen „Sozialdemokraten“, die meist keine Aristotelesleser sind, in der Regel nicht.

Gleichzeitig aber ist ihnen jegliches nationale Denken vollkommen fremd, ja dies verteufeln und bekämpfen sie inzwischen regelrecht mit aller Gewalt und setzen sich dabei massiv über die Grund- und Menschenrechte hinweg. Hier zeigt sich wieder der innerste Grundzug der Gewalt der „Sozialdemokratie“ und noch mehr der Linken.

Die Schwächsten und Ärmsten sind nun aber nicht die armen Deutschen. Diese sind im Vergleich zu armen Griechen, armen Türken, armen Muslimen des nahen Ostens, armen Afrikanern steinreich. Also muss, um in der „sozialdemokatischen“, linken Logik zu bleiben, primär zu denen umverteilt werden. Die Grenzen müssen gleichsam für alle Schwachen, Kranken und Armen dieser Welt völlig geöffnet werden. Alles andere wäre in der linken Logik ein Widerspruch in sich und ein Verrat am eigenen Grunddogma: sich immer um die Ärmsten kümmern.

Wie „Sozialdemokraten“ und Linke ihre eigenen Wähler, die Menschenrechte und die Aufklärung bekämpfen

Damit jedoch wenden sich „Sozialdemokraten“ und Linke genau gegen die eigene Klientel, gegen die, die sie gerade wählen sollen. Denn es sind natürlich die untere Mittel- und die Unterschicht, die unter einem Massenzustrom von kulturfremden, schlecht gebildeten Immigranten am meisten leiden. Da diese noch ärmer und hilfsbedürftiger sind, fließen die Transferleistungen jetzt erstmal verstärkt den neu Dazugekommenen zu, die zusätzlich auch noch auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt mit den Deutschen konkurrieren, die eigentlich das Klientel der SPD und der Linke wären.

Hätten nicht nur Deutsche ein Wahlrecht, sondern alle Weltbürger, dann könnten SPD und Linke, die zuvorderst nicht die Interessen ihrer eigenen Wähler vertreten, phantastische Wahlergebnisse einfahren. „Sozialdemokraten“ und Linke sind also im Grunde primär Agenten von denen, die gar nicht hier leben, wollen aber von diesen gewählt werden, da jene kein Wahlrecht haben. Das hinzubekommen, geht natürlich nur mit Lügen, mit Verdrehen, mit Verschleiern, mit permanenter Manipulation und durch Unterdrückung von Aufklärung, was dann wiederum das Vertrauen in die Politik, in die Gesellschaft, in die Institutionen, letztlich überhaupt in die Mitmenschen zerstört, weil man den Menschen permanent etwas vormacht und diese das mit der Zeit natürlich immer mehr spüren.

Sollen die Deutschen die halbe Welt mitversorgen?

Es ist eine relative kleine Schicht von deutschen Steuerzahlern (grob etwa 20 Prozent), die a) ihre deutschen Mitbürger partiell oder ganz mitversorgt, b) über die EU und die Eurozone längst aber auch die armen Franzosen, Italiener und vor allem Griechen, c) die Türken und andere Immigranten, die schon lange bei uns leben und meist wenig produktiv sind, d) nun aber auch noch verstärkt Afrikaner und Immigranten aus dem nahen Osten, zumeist aus dem islamischen Kulturkreis, die millionenfach zusätzlich einwandern und mitversorgt werden sollen.

Dass dies aber natürlich sofort zum Zusammenbruch des gesamten Systems führt, ist evident, weil da draußen nicht Hunderte warten und Einlass begehren, nicht Tausende, nicht Zigtausende, nicht Hunderttausende, nicht Millionen, nicht zig Millionen, sondern hunderte Millionen.

Heizung aufdrehen und zugleich die Fenster öffnen, kann nicht gut gehen

Es ist, wie Rolf Peter Sieferle es so trefflich in eine Metapher zu fassen vermochte, als ob man die Heizung aufdreht und gleichzeitig die Fenster öffnet. Jedem unvoreingenommenen Beobachter leuchtet sofort ein, dass dies nicht funktionieren kann. Nicht so aber dem „Sozialdemokraten“ und dem Linken. Er antwortet auf dieses Paradoxon auf ganz andere Weise. Nicht die Fenster müssen geschlossen werden, nein die Heizung müsse noch höher gedreht werden und noch höher und noch höher. Auf den Einwand, dass es höher als Stufe 5 aber doch nicht geht, antwortet er wiederum, dann müsse man halt den Regler manipulieren, dass er bis 10, bis 20, bis 30, bis 100 gehe. Wenn man nur wolle, würde auch das funktionieren. Wo ein Wille, da ein Weg.

Wo die Wärmeenergie hinter dem Regler eigentlich herkommt, dass diese nicht vom Himmel fällt und nicht unendlich vorhanden, all das interessiert den „Sozialdemokraten“ nur sekundär, den Linken fast gar nicht.

Wohin uns das „sozialdemokratische“ Prinzip führt

Wenn man „Sozialdemokraten“ und Linke eine Weile regieren lässt, egal wo auf der Welt, dann führt dies immer und ohne Ausnahme zunächst in die völlige Überschuldung, dann in den Zusammenbruch des Systems, sofern nicht ständig von außen massenweise Geld zugeführt wird, z.B. durch den Länderfinanzausgleich in Deutschland oder die Umverteilungen innerhalb der EU und der Eurozone, insonderheit die von Deutschland nach Griechenland.

Doch wer leidet unter dem Zusammenbruch des Systems, sobald dieser eintritt, am allermeisten, weil jetzt die Transfers von den Zwangsenteignungen wegfallen, von denen sie bisher im Vergleich zu den Armen Afrikas und anderswo fürstlich gelebt haben? Wer das nicht glaubt, einfach mal ein Jahr nach Afrika oder Afghanistan gehen und sich dort von anderen ernähren lassen.

Dieser Grundwiderspruch der SPD und noch mehr der Linken ist schlechterdings nicht auflösbar. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, keine dritte (!): Entweder die SPD und die Linke gehen unter oder unsere gesamte Gesellschaft, unsere gesamte Nation, unsere gesamte Kultur, unsere gesamte freiheitliche Welt, unser gesamter Sozialstaat wird untergehen.

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Bild: By dbenzhuser [Public domain], via Wikimedia Commons

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Gibt es eine deutsche Kultur?

Von Jürgen Fritz

Es gibt Zeitgenossen, der ein oder andere mag versucht sein zu sagen: Banausen, wenn nicht gar: Barbaren (Stammler), die meinen, so etwas wie eine spezifisch deutsche Kultur gäbe es überhaupt nicht. Dem soll hier widersprochen werden.

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Aydan Özoğuz: Es gibt gar keine spezifisch deutsche Kultur

SPD-ler, Linke und Grüne bestreiten zunehmends, dass es so etwas wie deutsche Kultur überhaupt gäbe. Dies war unlängst erst wieder erkennbar an den Bemerkungen von Aydan Özoğuz (SPD), der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, die Deutschland auch verfassungsmäßig vollkommen umbauen will. Weg vom deutschen Staatsvolk, das derzeit nach dem Grundgesetz noch der eigentliche Souverän ist, hin zur Bevölkerung, zu der jeder gehört, der das deutsche Hoheitsgebiet betritt – auch illegal – und dauerhaft hier bleibt respektive den wir nicht mehr los kriegen. Dies ist, und das macht es so gefährlich, keine Einzelstimme. So denken die meisten SPD-ler, Linken und Grünen. Und unsere Kanzlerin und die von ihr umgebaute, sozialdemokratisierte respektive grünisierte CDU auch immer mehr.

Was versteht man überhaupt unter Kultur?

Der Ausdruck ‚Kultur‘ kommt aus dem Lateinischen ‚cultura‘ und bedeutet zunächst:  ‚Bearbeitung‘, ‚Pflege‘, ‚Ackerbau‘. Der Kulturbegriff ist also ein Gegenbegriff zu vorgefundenen, unbearbeiteten, nicht eigens gepflegten ‚Natur‘. Kultur bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Die Behauptung, es gäbe jenseits der deutschen Sprache gar keine spezifische deutsche Kultur ist also gleichbedeutend mit der Behauptung, Deutsche hätten als Deutsche überhaupt nichts von Wert geschaffen respektive gestaltend hervorgebracht.

Keine deutsche Kultur?

Özoğuz und viele andere SPD-ler, Linke und Grüne, inklusive Merkel behaupten also, es gäbe mithin gar keine typisch deutschen Trachten, keine deutschen Feste, keine deutsche Küche, kein deutsches Brauchtum, keine deutsche Landschaftsgestaltung, keine deutschen Sagen und Märchen, keine deutsche Kunst, keine deutsche Musik, keine deutsche Dichtung und Literatur, keine deutsche Architektur, keine deutschen Erfindungen, keine deutschen Forscher und Entdecker, keine deutsche Mentalität (Treue, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Fleiß, Tapferkeit, Ordnungssinn, Pflichtbewusstsein, Disziplin, Aufrichtigkeit, Unbestechlichkeit, geringere Korrumpierbarkeit), keine typisch deutschen Philosophen.

Die einzigartige deutsche Kultur

In Wahrheit ist es natürlich genau umgekehrt wie diese Stammler behaupten. Es gibt wohl auf der ganzen Erde kein Volk, das z.B. auch nur ähnlich viele

  • überragende Forscher hervorgebracht hat: Carl Friedrich Gauß (der wahrscheinlich größte Mathematiker aller Zeiten), Alexander von Humboldt, Albert Einstein (der bedeutendste Physiker des 20. Jahrhunderts), Max Planck, Otto Hahn, Werner Heisenberg, Werner Hilbert (der Einstein der Mathematik des 20. Jahrhunderts), Konrad Zuse (der Erfinder des Computers) …,
  • aber auch Erfinder und Erfindungen: Buchdruck, Automobil, Computer, Düsentriebwerk, Zündkerze, Hubschrauber, Kernspaltung, Kühlschrank, Fernseher, Telefon, Chipkarte, Zahnpasta, Airbag, Flugzeug, Teebeutel, Glühlampe, U-Boot, Motorsäge, Pflaster, Grammophon, Weltraumfahrt …,
  • Musiker und Komponisten: Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn, Georg Friedrich Händel, Robert Schumann, Richard Wagner, Richard Strauss, Carl Orff, Karlheinz Stockhausen …,
  • Dichter: Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Heinrich Heine, Bertolt Brecht, Heinrich von Kleist, Friedrich Hölderlin, Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, Franz Kafka … und
  • Denker (Philosophen): Gottfried Wilhelm Leibniz, Immanuel Kant, Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Schleiermacher, F.W.J. Schelling, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Arthur Schopenhauer, Karl Marx, Friedrich Nietzsche, Wilhelm Dilthey, Edmund Husserl, Max Scheler, Gottlob Frege (der Vater der modernen Logik), Max Weber, Martin Heidegger, Helmut Plessner …

Alleine schon die deutschen Philosophen überragen alles, was es sonst in den letzten zweitausend Jahren auf dem gesamten Globus gab. Noch vor wenigen Jahrzehnten wollten junge Menschen auf der ganzen Welt Deutsch lernen, um die deutschen Philosophen im Original lesen zu können, so wie ich einst Altgriechisch lernen wollte, um Platon und Aristoteles zumindest ein ganz klein wenig im Original lesen zu können.

All diese Personen, all diese Erfindungen, all diese Entdeckungen, all diese Kulturgüter, all diese Hervorbringungen des menschlichen Geistes zu negieren, kann kaum anders als einigermaßen unverschämt angesehen werden. Kleiner Tipp an alle, die gerne über Dinge reden, von denen sie wenig bis gar keine Ahnung haben: im Zweifelsfall einfach mal still sein. Dies ist übrigens eine Tugend, die man gewöhnlich als Bescheidenheit und Demut bezeichnet, eine Tugend, die gerade Immigranten aus einem ganz bestimmten Kulturkreis nicht selten vollkommen abhanden kommt, die nicht selten zu maßloser Selbstüberschätzung neigen.

Die nächsten Stufen

Doch das ist nur die erste Stufe. Die nächste Stufe wird sein, dass man behauptet, es gäbe auch keine europäische Kultur, sondern nur eine Weltkultur. Alle Trennungen seien künstlich, weil alles mit allem zusammenhinge. In der dritten und letzten Stufe wird man dann in wenigen Jahrhunderten, wenn nicht noch früher behaupten, es gäbe nur eine Kultur und zwar die islamische. Und es habe niemals eine andere gegeben.

In 500 Jahren wird kein Mensch überhaupt auch nur wissen, dass es mal ein Land namens Deutschland, dass es einmal andere Weltanschauungen, dass es mal andere Kulturen gab. Es wird auch keine Bücher oder Kunstwerke oder Baudenkmäler geben, die völlig außerhalb der islamischen Tradition lägen. Solche werden entweder vollkommen usurpiert oder aber vernichtet. Und die Geschichte wird vollkommen umgeschrieben. Buddha, Platon, Aristoteles, Jesus, Kant, alle waren Muslime, sofern man ihre Namen überhaupt noch kennt.

Was können wir tun?

Was wir dagegen tun können? Unsere Geschichte und unsere Kultur pflegen. Dazu müssen wir sie zunächst mal kennen. Wie können wir das anstellen? Indem wir a) die Lehrpläne in den Schulen überarbeiten und modifizieren, dort die einmaligen Errungenschaften der deutschen Kultur viel mehr herausarbeiten und b) indem auch wir Erwachsenen uns mehr mit der deutschen und europäischen Kultur befassen und diese pflegen. Die vermeintliche Stärke der anderen – in Wahrheit sind sie total schwach, aber eben extrem von sich überzeugt und wild entschlossen – ist unsere eigene Schwäche. Dies sollten wir ändern.

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Dieser Artikel erschien auch auf Philosophia Perennis und auf Epoch Times, in Kürze auch auf The European.

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Bild: Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar, Pixabay, CC0 Public Domain

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