Leben wir in einer Demokratie oder in einer Parteiokratur?

Von Jürgen Fritz

In den letzten Jahrzehnten haben sich fünf, sechs Parteien entwickelt, die unser Land als ihr Eigentum ansehen. Sie wollen alles absolutistisch beherrschen und dem Volk mehr und mehr seine Souveränität rauben. Es wird höchste Zeit, sich das nicht länger gefallen zu lassen und diese Parteiokratur zu zerschlagen.

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In den letzten Jahrzehnten haben sich fünf bzw. sechs Parteien entwickelt, die dieses Land quasi als ihr Eigentum ansehen, die eine Parteiokratur aufgebaut haben. Sie versuchen, alle Schlüsselämter und Schlüsselpositionen, sei es in Politik (Parlament und Regierung), Gerichten, Medien, Schulen/Hochschulen usw., mit ihren Leuten, mit artigen Parteigängern zu bestücken. Diese Parteien arbeiten daran, Deutschland zu zerstören und in einem gigantischen Gebräu minderer Qualität, zunächst EU, dann Eurabia, untergehen zu lassen und damit den einzelnen Staatsvölkern nahezu jede Souveränität zu rauben.

Die „sozialdemokratische“ Seuche

All diese Parteien sind mehr oder weniger von einer „sozialdemokratischen“ Seuche erfasst sowie vom Gleichheitsfetisch. Die Gleichheit aller Menschen nicht nur in ihren Rechten und ihrer Würde, sondern, so meinen sie, auch im Sein und Haben, ist ihr neuer Gott, den sie anbeten wie nichts sonst.

Sie wollen die natürliche Ungleichheit der Menschen – nicht in ihren Rechten und ihrer Würde, sondern im Sein und Haben -, die immer auch Antrieb und Motor für Höher- und Weiterentwicklung ist, am liebsten vollkommen zerstören, was natürlich nicht geht, ohne ins Genom einzugreifen oder alle Kinder zu klonen. Die „Sozialdemokraten“ und Sozialdemokratisierten leiden an der vielfältigen natürlichen Ungleichheit, sobald damit ein Besser und Schlechter verbunden ist, und wollen diese Qualitätsunterschiede nichten respektive vollkommen nivellieren (platt machen).

Das Abdriften ins Totalitäre, Absolutistische, Menschenverachtende

Zugleich aber wollen sie selbst herrschen, alles kontrollieren und dominieren, wollen also nicht gleiche Macht für alle, sondern wollen diejenigen sein, die nicht nur alles vollkommen und absolutistisch bestimmen und dominieren, sondern auch alle anderen, die andere Sichtweisen haben, unterdrücken, ja sogar Fakten, die nicht in ihr Weltbild passen, gar nicht mehr zulassen, mithin die Meinungsfreiheit selbst, ein Grund- und Menschenrecht!, in vollkommener Willkür und eigenem Gutdünken nach Belieben suspendieren.

Der Hass auf die Deutschen

Ihre eigene Widersprüchlichkeit bemerken sie nicht einmal. Sie wollen das deutsche Volk auflösen, notfalls auch gegen seinen Willen, weil es in vielem besser ist als andere Völker, genau dadurch aber in ihren Augen schlechter, weil die Deutschen in ihrem Besser-sein gegen den „sozialdemokratischen“ Gleichheitsfetisch verstoßen. Hinzu kommt, dass sie die deutsche Geschichte auf zwölf dunkle Jahre reduzieren, was ihr negatives Urteil über die Deutschen noch verstärkt und im Innersten emotional begründet und fundiert.

Die innere Widersprüchlichkeit der „Sozialdemokraten“

Dass all dies wiederum ihrem eigenen Gleichheitsfetisch widerspricht, das merken sie gar nicht. Ihr gesamtes Weltbild ist von Grund auf falsch und verkorkst. Deswegen kann man mit ihnen auch nicht produktiv und konstruktiv diskutieren. Sie müssten ja ihr gesamtes Weltbild von Grund auf umstürzen. Dazu sind die wenigsten Menschen fähig, weil dies eine enorme Selbstkritikfähigkeit voraussetzen würde und anschließend eine Negation des eigenen So-Seins.

Zeit zu kämpfen und Deutschland zu demokratisieren

Das deutsche Volk sollte sich all das nicht länger gefallen lassen und sollte die Macht und seine im Grundgesetz garantierte Souveränität von diesen 5, 6 Parteien zurückfordern. Das aber geht nur, wenn man keiner dieser 5, 6 Parteien auch nur eine einzige Stimme gibt. Dazu gibt es aus meiner Sicht derzeit nur eine machtvolle Alternative, die es wagt, sich mit allen anderen hegemonialen Kräften anzulegen. Also gilt es genau diese Kraft zu stärken. Leider verstehen das bisher so wenige, die sich im Klein-Klein vollkommen verlieren und die großen Züge und Zusammenhänge nicht einmal schemenhaft zu erkennen vermögen. Öffnet endlich eure Augen und lernt zu sehen!

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Bild: Pixabay, CC0 Public Domain

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7 Kommentare zu „Leben wir in einer Demokratie oder in einer Parteiokratur?

  1. Das schlimmste ist, dass man sich nicht traut, was zu sagen, sonst wird man in die rechte Ecke geschoben. Ich komme mir in Deutschland mittlerweile vor, wie in der früheren ČSSR. Man traut sich kaum die eigene Meinung zu sagen.
    Ich weiß wovon ich spreche. Habe jede Woche mit vielen Neuankömmlingen zu tun. Und auch mit vielen älteren Menschen, die Hilfe bräuchten, aber sich nicht mal trauen zu einem Amt zu gehen, geschweige was zu sagen. Nur unter vier Augen wird die eigene Meinung geäußert. Traurig, die Freiheit und Demokratie ist im Schwund.

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  2. Wieder einmal ein wirklich gut beobachteter Artikel.
    Das man gegen diese offensichtliche Agenda aktiv werden muss, liegt auf der Hand.
    Die Frage ist nur, wie könnte so eine Aktivität aussehen.

    Ich meine, dass schon von Beginn an, schwerwiegende taktischen Fehler begangen wurden.
    Erstmal, es gab nie eine sinnvolle und durchdachte Taktik.
    Alles was bislang geschehen ist, ist das Aufbegehren von einigen Wenigen, die Zufällig über ein eigenes, abweichendes Weltbild verfügen und natürlich die hyperventilierenden Handlungen einiger Schnappatmungs-aktivisten.

    Was allen gleich ist, dass ist das Dagegen sein. Dagegensein ist schon mal von seiner Natur her negativ belegt. Auch die daraus resultierende soziale Ungerechtigkeit eignet sich weniger um an einem gemeinsamen Strang zu ziehen.

    Es gibt einen hervorragenden Spruch von Seneca – In Zeiten des Sturms, ist der Kapitän gut beraten sein Ziel zu kennen.

    Wenn man sich mal das geistige und visionäre Gefüge unserer Gesellschaft ansieht, so sieht man Anwender fremder Gedanken und Visionen und natürlich auch diejenigen die unter die Kategorien Verschwörungstheoretiker und wirrköpfige Nazis fallen.
    Hervorragende Denker wie z.B. Andreas Popp, gehen in dem ewigen Geschrei der Massen völlig unter.

    Aus meiner Sicht heraus ist es dringend nötig, die Bürger zu einer eigenen Zukunftsvision zu animieren. Es ist viel leichter Probleme zu beschreiben, wenn sie im Kontrast zur eigenen Weltsicht stehen.

    Ich finde man sollte zusammen ein Zukunftsbild entwerfen, welches wir auch bereit sind zusammen umzusetzen. Erfahrungsgemäss nehmen die Mitläufer in einem gesellschaftlichen System den grössten Anteil ein. Es ist also zu vermuten, dass es weit weniger linksgrün versiffte Menschen hier im Land gibt, als wie das den Anschein hat.

    Ich bin gerade dabei eine multimediale Aktion mit einem auch dir bekannten Magazin auf die Beine zu stellen.

    Mich würde jetzt schon deine Meinung zu so einer Aktion interessieren.
    Glaubst du, dass es einen WESENTLICHEN Einfluss auf eine positive Entwicklung der Weltbevölkerung haben wird, wenn sie sich über eine mögliche Zukunft Gedanken machen und auch versuchen diese dann umzusetzen.

    Ansonsten, Danke für deine inspirierenden Worte.

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    1. Den Darlegungen des Beitrags von Herrn Fritz kann ich mich ebenso unterstützend anschließen, wie den gelungenen analysierenden Ausführungen von Ihnen.
      Allerdings möchte Ihre prinzipiell nachfolgende Ausführung etwas relativieren:
      ——————————————————————-
      „Ich meine, dass schon von Beginn an, schwerwiegende taktischen Fehler begangen wurden.
      Erstmal, es gab nie eine sinnvolle und durchdachte Taktik.
      Alles was bislang geschehen ist, ist das Aufbegehren von einigen Wenigen, die Zufällig über ein eigenes, abweichendes Weltbild verfügen…“
      ———————————————————————
      Die ständig betriebenen „Re-Sozialisierungs-Aktivitäten“, zurückzuführen auf machtvolle Entscheidungs-„Eliten“, bedienen sich einer Vielzahl williger System-Institutionen, und nicht zuletzt der strategischen Planungswelten diverser (S)Think-Tanks, um das Gros der Menschen erfolgreich zu sedieren, zu konditionieren und zu manipulieren. Welche effektive Gegenwehr kann dabei von gewollt atomisierten menschlichen „Individuen“ erwartet werden?

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  3. Der „Gleichheitsfetisch“ ist nicht nur eine „sozialdemokratische Seuche“, sondern ein grundsätzliches Relikt von `Moderne` und `Aufklärung`, die heute noch weithin als hehre Begriffe und ewige „westliche Werte“ transportiert werden. Man will sie Anderen überstülpen, notfalls mit Gewalt. Die CDU betreibt diesen dekadenten Egalisierungskult mit der Kanzlerin weitaus rigider. So wenn sie sagt, dass „Demokratie nicht für alle Zeiten Gültigkeit habe“ oder sie für eine NWO plädiert (googeln!), d.h. EINE globale Wirtschaft, EINE Gesellschaft und EINE Religion. Die Abschaffung von Nationalstaaten in der EU soll als Blaupause dienen für die UNI-verselle „ONE world“ – „a world without borders“. Die „Bienenstock“–Utopie EINES MONO-tonen Weltstaates ohne kulturelle Vielfalt und Individualität ist nur mittels Diktatur möglich und führt zu Anarchie.

    Der Hang zu UNI-former Gleichheit und EIN-heit stellt wegen der vermeintlichen EIN-fachheit und Machtzuwächse eine unwiderstehliche Droge für den Intellekt aller Richtungen dar, auch für Nicht–Linke. Nur wenige Wissenschaftler erkennen bislang, dass dies EIN-dimensionales Denken zur Folge hat, welches wegen Missachtung eines ganzheitlichen Bewusstseinseins „selbstzerstörerisch“ wirkt. (Der Bankrott der Sowjetunion 1989 wurde von erklärten „Aufgeklärten“ bewerkstelligt und gegenwärtig betreiben „Apparatschiks“ Ähnliches in der EU–Schuldenunion.

    Eine heute noch gültige Errungenschaft einstiger `Aufklärung` – der präzise Begriffs- und Inhaltsgebrauch – verkam in Wissenschaft, Politik und Alltag mehr denn je zu Lüge, Täuschung oder Verwirrung. Nur ein Beispiel: Vermeintlich allen Seiten gerecht werdende Begriffskombinationen wie „atheistischer Theismus“, „religiöser Atheismus“, „postmoderne Moderne“ u.A. behaupten sozusagen einen „verheirateten Junggesellen“. Letztendlich haben sie das „Buridans Esel“–Syndrom zur Folge. Dieser konnte sich bekanntlich nicht zwischen zwei Heuhaufen entscheiden und verhungerte schließlich.

    Die `AfD` macht taktische Fehler, wenn sie ihre Anhänger über eine alternative (Leit-) Kultur im Unklaren lässt. Der gemeine Bürger spürt, dass wir eine Zeiten- und Einstellungswende benötigen, wie auch immer. Das komplexe Thema lässt sich jedoch nicht in wenigen Zeilen behandeln.

    Gefällt 1 Person

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