Der Fluch der Sozialdemokratie

Von Jürgen Fritz

Das Grunddogma der Sozialdemokratie ist das Ideal der materiellen Gleichheit. SPD und noch mehr Die Linke sind bis ins Innerste vom Gleichheitsfetisch besessen. Zugleich verteufeln sie jegliches nationale Denken und plädieren für offene Grenzen, locken damit hunderte Millionen an, die uns materiell gleichgestellt sein wollen, ohne das selbst erwirtschaften zu können. Wir werden uns entscheiden müssen, uns entweder von diesem selbstzerstörerischen sozialdemokratischen Fluch zu befreien oder aber unterzugehen. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.

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Die christliche Prägung als tiefere Ursache des selbstzerstörerischen Gleichheitsfetischs

Nahezu die gesamte westliche Welt ist mehr oder weniger vom Gleichheitsfetisch besessen, was mit der christlichen Tradition zusammenhängen dürfte. Der Nazarener, die heilige Kuh des christlich geprägten Abendlandes, an die sich keiner ran traut, war ein armer Schlucker, der sich primär um noch ärmere Schlucker kümmerte. Das berührt uns im Innersten, das gefällt uns und das macht ihn ohne Zweifel sehr sympathisch. Auch hat dieser Ansatz etwas sehr Wichtiges und Wertvolles in die abendländische Zivilisation gebracht, was die allermeisten von uns nicht mehr missen wollen. Keine Frage.

Durch die religiöse Überhöhung führt es jedoch zur Kritikunfähigkeit dem Nazarener gegenüber und zu einer verzerrten Perspektive, weil das Sich-um-die-Armen-Kümmern, welches aus ethisch-moralischer Sicht ohne Frage wichtig und wünschenswert ist, absolut gesetzt, zumindest aber stark überhöht wird. Die Frage, was eine Gesellschaft überhaupt erst konstituiert, zusammenhält, stabilisiert und ihre Abwehrkräfte gegen feindliche Übernahmen, insbesondere von solchen mit viel geringerer Ethik, und damit ihr eigenes Überleben sichert, war außerhalb des geistigen Horizontes jenes vielfach angebeteten Herrn und wird von seiner Lehre und Moral daher gänzlich suspendiert, was in dieser höchst unvollkommenen Welt langfristig tödliche Folgen für das eigene Überleben haben muss, wenn man seine Lehre nicht relativiert und in einen größeren Kontext einzubetten imstande ist.

Worauf der Erfolg der Sozialdemokratie und der Linken gründet

Eben wegen der religiösen Überhöhung des zu Grunde liegenden Dogmas kommt man gegen die Sozialdemokratie und die Linke so schwer an, obschon es argumentativ eigentlich ganz leicht ist. Aber die durch das christliche Welt- und Menschenbild zurechtgestutzten Seelen sind tief, ja bis in Innerste von bestimmten Grundüberzeugungen durchdrungen, die die meisten nicht mal wahrnehmen, geschweige denn hinterfragen und reflektierten könnten.

Der Erfolg der Sozialdemokraten und Linken beruht nun genau darauf, dass sie diese tiefen seelischen Verankerungen aufgreifen und damit spielen. So kann man beim breitem, von christlicher Moral indoktrinierten Publikum immer punkten, wie eine Sahra Wagenknecht mit geschickter Rhetorik bei unglaublich flacher Argumentation tagein tagaus vorexerziert und ein Martin Schulz etwas weniger geschickt nachzumachen versucht. Auf dieser Klaviatur zu spielen, ist im Grunde ein Kinderspiel und rückt den geschickten Klimperer immer in ein sympathisches Licht. Die richtige Taste angeschlagen und schon kommt es zu einer mächtigen emotionalen Resonanz, die sich aus einer fast zweitausendjährigen Überlieferung und seelischen Konditionierung speist.

Dagegen kommt kein Analytiker, kein ehrlicher Realist, kein Denker dieser Welt an, dem die breite Masse gedanklich ohnehin nicht folgen kann, und dagegen kommt auch keine Kanzlerin an. Dies ist zugleich der tiefere Grund, weshalb sie – sei es aus innerer Überzeugung, weil sie eigentlich auch eine grüne Sozialdemokratin ist, oder aus reinen Macht- und Opportunitätsgründen – die CDU noch mehr sozialdemokratisiert hat.

Wie Sozialdemokraten und Linke den Gleichheitsgrundsatz verhunzen

Artikel 3 Grundgesetz ist ebenso wie die Menschenrechtsdeklarationen weitgehend unverstanden. Meist wahrscheinlich weil es an jeglicher philosophischer Bildung mangelt. Das Menschenrechtsdenken, welches zugleich den Kernbestand unserer Verfassung bildet, ist aber eben aus der neuzeitlichen philosophischen Tradition hervorgegangen, ja ist Ausfluss dieser. Aus der Gleichheit an Würde (Selbstbestimmungsfähigkeit) und Rechten wird sozialistisch umgedeutet und verhunzt: materielle Gleichheit (Gleichheit im Haben).

Das Ideal der materiellen Gleicheit macht die Menschen aber zum Einen tendenziell unglücklich, weil sie sich permanent mit anderen vergleichen und immer jemanden finden, der mehr hat als sie selbst, an welchem sie sich messen, was ein hohes Unzufriedenheitspotential in sich birgt.

Ferner folgt aus der natürlichen Ungleichheit im Sein (unterschiedliche Gesundheit, unterschiedliche körperliche Kraft, unterschiedliche Attraktivität, unterschiedliche Intelligenz und Bildung, unterschiedliche Motivation, unterschiedlicher Fleiß, unterschiedliches Durchhaltevermögen, unterschiedliche Selbstdisziplin, unterschiedliche Resilienz, unterschiedlicher Ehrgeiz etc.) immer zwingend Ungleichheit im Haben. Dies kann nur mit brachialer Gewalt verhindert werden. Daher sind alle Sozialdemokraten und noch mehr die Linken bis hin zur Antifa (linke Faschisten) meist hochgradig gewaltaffin, wenn sie ihren Gleichheitsfetisch nicht anders durchzusetzen imstande sind. Hier unterscheiden sich die soeben Genannten übrigens von dem ehrwürdigen, empathischen Herren von vor zweitausend Jahren, der keine gewaltsame Umverteilung predigte, sondern an Einsicht und Gewissen appellierte.

Die Sozialdemokratie und noch mehr die Linke versucht dagegen in einem nie enden wollenden Akt, denen, die mehr haben, sei es ererbt oder durch irgendeine Form der Tüchtigkeit selbst erworben, per Zwang immer noch mehr wegzunehmen und noch mehr und noch mehr, um Ungleichheit im Haben immer weiter abzubauen, was einer Sisyphusaufgabe gleichkommt. Dies geht immer nur mit Gewalt, hört niemals auf, weil der Tüchtige am nächsten Tag schon wieder mehr hat als der weniger Tüchtige, Kranke, Arme, Schwache.

Folgen der Zwangsenteignungen (Umverteilungen), wenn man überdreht

Überdreht man diese ständigen Zwangsenteignungen, die einerseits sicherlich notwendig sind, von denen die Sozialdemokraten aber nie genug kriegen und die die Linke sogar noch bis zum Exzess forcieren will, werden die Reichen und Tüchtigen ab einem bestimmten Punkt – der eine früher, der andere später – sich aus diesem Kollektiv verabschieden und in ein anderes abwandern wollen, wo man ihnen weniger wegnimmt. Das aber ist der Super-Gau für die Sozialdemokraten und Linken, wenn die, die die anderen mitversorgen, gehen. Wen soll man jetzt jeden Tag aufs Neue zwangsenteignen? Also muss man bei denen, die noch da sind, noch extremer zugreifen, was dann wieder welche verschreckt, die sonst gerne geblieben wären. So kann leicht eine tödliche Negativspirale entstehen, aus der es ab einem bestimmten Punkt kaum noch ein Entrinnen gibt.

Um das zu verhindern, muss man die besonders Tüchtigen einsperren, hinter einer großen Mauer. (Einsperren ist etwas anderes als Aussperren. Wer das nicht versteht, einfach mal eine Woche in den Keller einsperren lassen.) Die Rentner und wenig Tüchtigen, die das Gesamtsystem nicht ent-, sondern belasten, kann man natürlich gehen lassen. Genau so machte es ja die DDR.

Der unauflösliche sozialdemokratische Grundwiderspruch, der zwingend in den Untergang führt

Die Sozialdemokratie und noch mehr Die Linke will – das ist ihr Anspruch, hinter den sie nicht zurück kann, ohne sich selbst zu verraten – für die Schwachen und Armen da sein. Nicht für das Gemeinwohl! Das ist etwas anderes. Auch den Gerechtigkeitsbegriff (Gleiches gleich, Ungleiches nicht gleich behandeln) verstehen Sozialdemokraten, die meist keine Aristotelesleser sind, in der Regel nicht.

Gleichzeitig aber ist ihnen jegliches nationale Denken vollkommen fremd, ja dies verteufeln und bekämpfen sie inzwischen regelrecht mit aller Gewalt und setzen sich dabei massiv über die Grund- und Menschenrechte hinweg. Hier zeigt sich wieder der innerste Grundzug der Gewalt der Sozialdemokratie und noch mehr der Linken.

Die Schwächsten und Ärmsten sind nun aber nicht die armen Deutschen. Diese sind im Vergleich zu armen Griechen, armen Türken, armen Muslimen des nahen Ostens, armen Afrikanern steinreich. Also muss, um in der sozialdemokatischen, linken Logik zu bleiben, primär zu denen umverteilt werden. Die Grenzen müssen gleichsam für alle Schwachen, Kranken und Armen dieser Welt völlig geöffnet werden. Alles andere wäre in der linken Logik ein Widerspruch in sich und ein Verrat am eigenen Grunddogma: sich immer um die Ärmsten kümmern.

Wie Sozialdemokraten und Linke ihre eigenen Wähler, die Menschenrechte und die Aufklärung bekämpfen

Damit jedoch wenden sich Sozialdemokraten und Linke genau gegen die eigene Klientel, gegen die, die sie gerade wählen sollen. Denn es sind natürlich die untere Mittel- und die Unterschicht, die unter einem Massenzustrom von kulturfremden, schlecht gebildeten Immigranten am meisten leiden. Da diese noch ärmer und hilfsbedürftiger sind, fließen die Transferleistungen jetzt erstmal verstärkt den neu Dazugekommenen zu, die zusätzlich auch noch auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt mit den Deutschen konkurrieren, die eigentlich das Klientel der SPD und der Linke wären.

Hätten nicht nur Deutsche ein Wahlrecht, sondern alle Weltbürger, dann könnten SPD und Linke, die zuvorderst nicht die Interessen ihrer eigenen Wähler vertreten, phantastische Wahlergebnisse einfahren. Sozialdemokraten und Linke sind also im Grunde primär Agenten von denen, die gar nicht hier leben, wollen aber von diesen gewählt werden, da jene kein Wahlrecht haben. Das hinzubekommen, geht natürlich nur mit Lügen, mit Verdrehen, mit Verschleiern, mit permanenter Manipulation und durch Unterdrückung von Aufklärung, was dann wiederum das Vertrauen in die Politik, in die Gesellschaft, in die Institutionen, letztlich überhaupt in die Mitmenschen zerstört, weil man den Menschen permanent etwas vormacht und diese das mit der Zeit natürlich immer mehr spüren.

Sollen die Deutschen die halbe Welt mitversorgen?

Es ist eine relative kleine Schicht von deutschen Steuerzahlern (grob etwa 20 Prozent), die a) ihre deutschen Mitbürger partiell oder ganz mitversorgt, b) über die EU und die Eurozone längst aber auch die armen Franzosen, Italiener und vor allem Griechen, c) die Türken und andere Immigranten, die schon lange bei uns leben und meist wenig produktiv sind, d) nun aber auch noch verstärkt Afrikaner und Immigranten aus dem nahen Osten, zumeist aus dem islamischen Kulturkreis, die millionenfach zusätzlich einwandern und mitversorgt werden sollen.

Dass dies aber natürlich sofort zum Zusammenbruch des gesamten Systems führt, ist evident, weil da draußen nicht Hunderte warten und Einlass begehren, nicht Tausende, nicht Zigtausende, nicht Hunderttausende, nicht Millionen, nicht zig Millionen, sondern hunderte Millionen.

Heizung aufdrehen und zugleich die Fenster öffnen, kann nicht gut gehen

Es ist, wie Rolf Peter Sieferle es so trefflich in eine Metapher zu fassen vermochte, als ob man die Heizung aufdreht und gleichzeitig die Fenster öffnet. Jedem unvoreingenommenen Beobachter leuchtet sofort ein, dass dies nicht funktionieren kann. Nicht so aber dem Sozialdemokraten und dem Linken. Er antwortet auf dieses Paradoxon auf ganz andere Weise. Nicht die Fenster müssen geschlossen werden, nein die Heizung müsse noch höher gedreht werden und noch höher und noch höher. Auf den Einwand, dass es höher als Stufe 5 aber doch nicht geht, antwortet er wiederum, dann müsse man halt den Regler manipulieren, dass er bis 10, bis 20, bis 30, bis 100 gehe. Wenn man nur wolle, würde auch das funktionieren. Wo ein Wille, da ein Weg.

Wo die Wärmeenergie hinter dem Regler eigentlich herkommt, dass diese nicht vom Himmel fällt und nicht unendlich vorhanden, all das interessiert den Sozialdemokraten nur sekundär, den Linken fast gar nicht. Grüne sind übrigens auch Sozialdemokraten, nur eben nicht rote oder dunkelrote, sondern grüne Sozialdemokraten.

Wohin uns das sozialdemokratische Prinzip führt

Wenn man Sozialdemokraten, Grüne und Linke eine Weile regieren lässt, egal wo auf der Welt, dann führt dies immer und ohne Ausnahme zunächst in die völlige Überschuldung, dann in den Zusammenbruch des Systems, sofern nicht ständig von außen massenweise Geld zugeführt wird, z.B. durch den Länderfinanzausgleich in Deutschland oder die Umverteilungen innerhalb der EU und der Eurozone, insonderheit die von Deutschland nach Griechenland.

Doch wer leidet unter dem Zusammenbruch des Systems, sobald dieser eintritt, am allermeisten, weil jetzt die Transfers von den Zwangsenteignungen wegfallen, von denen sie bisher im Vergleich zu den Armen Afrikas und anderswo fürstlich gelebt haben? Wer das nicht glaubt, einfach mal ein Jahr nach Afrika oder Afghanistan gehen und sich dort von anderen ernähren lassen.

Dieser Grundwiderspruch der SPD, der Grünen und noch mehr der Linken ist schlechterdings nicht auflösbar. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, keine dritte (!): Entweder die SPD, die Grünen und die Linke gehen unter oder unsere gesamte Gesellschaft, unsere gesamte Nation, unsere gesamte Kultur, unsere gesamte freiheitliche Welt, unser gesamter Sozialstaat wird untergehen.

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Bild: By dbenzhuser [Public domain], via Wikimedia Commons

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22 Kommentare zu „Der Fluch der Sozialdemokratie

  1. Der Nazarener war ein armer Schlucker.
    Wow – worin begründet sich diese Ansicht. Hat er zu wenig Geld gehabt, oder war es die fehlende Krone für den König der Juden.
    Jesus hat eine der bedeutendsten Aussagen für das Christentum mit dem Satz – gebt dem Cäsaren was dem Cäsaren gebürt und dem Herren das seine. – getätigt.
    Jesus hatte einen Reichtum angepeilt, der auch von den sich als Christen bezeichnenden Europäer nicht mehr verstanden wird.
    Es kann sich hier also nicht auf das Christentum bezogen werden, sondern lediglich auf dessen Interpretation. Ich halte dies für immens wichtig, denn wenn man einen Faulen zahn ziehen möchte, sollte man sich schon bemühen, den richtigen zu erwischen.
    Es ist nicht das Christentum, sondern dessen materie-geile Umsetzung.
    Entzieht man den Katholiken und Protestanten ihren christlichen Status, mag sich deren Kraft nachhaltig verändern.

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  2. Die moralische Überhöhung des altruistischen Verhaltens am christlichen Glauben festzumachen, ist m. E. zu kurz gesprungen. Altruistisches „Kümmern“ INNERHALB DER EIGENEN GRUPPE bot und bietet in der Menschheitsgeschichte evolutionäre Vorteile, deshalb ist es neuropsychologisch stark verankert und wird als selbstbelohnend empfunden. Menschen ohne dieses neurologische Setup können dissoziale oder psychopathische Verhaltensweisen zeigen . Sozialisten/Kommunisten bedienen sich dieser von allen Menschen positiv empfundenen Emotionen ,um zusammen mit dem gleichfalls stark verankerten Gerechtigkeitsempfinden ihre ideologischen Zwangsmaßnahmen zu etablieren. Sozialismus funktioniert aber nicht einmal im Kleingruppenverband, geschweige denn global, weil er im blanken Wortsinne „widernatürlich “ , gegen die biologische Natur des Menschen gerichtet ist. Sozialismus ist Religion ohne Gott. Das Christentum ist eine widernatürliche Religion mit Gott. Beide funktionieren nur, wenn die Menschen (ALLE Menschen) weit über ihre biologischen Grundbedingungen hinaus entwickelte „bessere Menschen“ wären. Das mag in einer weiteren Million Jahre der Fall sein, hier und heute jedenfalls nicht. Eine diesem Gedankengang folgend vollkommen „natürlich artgerechte Religion „, die den Menschen mit all seinen biologischen Bedürfnissen und archaischen Verhaltensmustern illusionslos sieht, ist der Islam! Sozusagen B.A.R.F. für Leute, die eine Religion zum Leben brauchen. Deshalb ist er auch so gnadenlos , restriktiv und unfrei, weil er den Menschen sieht, wie er IST und dort abholt, wo er steht. Seine Kämpfer müssen sich der Auslebung ihrer Triebe und Gewaltphantasien nicht schämen, sondern werden reich belohnt. Das ist offenbar eine Erfolgsstory in Zeiten, wo zuviel Wahlfreiheit und Komfortzonen die Westler übersättigt und verunsichert haben.

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    1. Ihre obigen Ausführungen sind zutreffend bis einschl. der Aussage:
      „Sozialismus ist Religion ohne Gott.“ Danach wir es mehr oder weniger fragwürdig bis absurd, so insbesondere, wenn Sie einseitig die Seite des Islam mit seiner unzivilisierten Handhabung menschlicher Triebe positiv als „natürlich“ (und damit auch als erstrebenswerte Endstufe der Entwicklung des Menschseins?) lobpreisen.
      Kann der Rückfall in die Barbarei der Wüsten-/Steinzeit evolutionsbiologisch wirklich begrüßt werden?

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      1. Nein, da habe ich mich offenbar nicht deutlich ausgedrückt. Keinesfalls wollte ich die „Steinzeitphilosophie des Islam“ positiv beschreiben. Ich wollte vielmehr eine Erklärung dafür abgeben, warum der Islam nicht nur in seinen Stammesgebieten, sondern auch im Westen junge Menschen ansprechen kann. Eben weil er ihre archaischen, barbarischen Instinkte (besonders der Männer) anspricht und belohnt. Zudem lässt er keine Wahlfreiheit und keinen Interpretationsspielraum . Sozusagen das Aldi-Phänomen auf spirituell. Ich muss mich nicht unter 38 Joghurts für einen entscheiden, sondern es gibt 1 und Punkt. Wenn der Gläubige alle Regeln befolgt, winkt ihm das Paradies im Jenseits , wenn nicht, drakonische Strafen im Diesseits , im Unterschied zum Christentum.

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      2. @Cornelia Ehreiser-Schmidt:
        Vielen Dank für Ihre Klarstellungen, die ich so nachvollziehen kann, und auch weitestgehend teile!

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    2. Weiter unten habe ich mich ja selbst bereits geäußert.
      Dem füge ich gern hinzu, dass die Ausführungen von Cornelia Ehreiser-Schmidt meines Erachtens offenbar zutreffen.

      Dummerweise ist die Selbstverwaltung der Menschheit auf „Politik“ gegründet, die in der „Demokratie“ auf Ideologie als Religion fußt (Parteiprogramme als Katechismus und Glaubensbekenntnis). „Bann“, Verfemung von Abweichlern und Apostaten.

      Wahrhaftig:
      Der Islam macht’s richtig. Gehirnwäsche, Unterwerfung, tägliches Exerzieren, Nachjustieren (Freitagsgebet), weltumspannende Gemeinschaft (Umma). Das schafft auch ein höchst ungebildeter, also der dümmste Muslim.
      Dagegen das Christentum:
      Eingebettet in „Freiheit und Demokratie“ und somit selbst gespalten und in ständigem (Meinungs-)Streit. Uneins und permanent in Kriege verwickelt.

      Die Spaltung des Islam vornehmlich in Sunniten und Schiiten ist dagegen vernachlässigbar.
      Denn:
      Beide haben „Ungläubige“ als gemeinsame Gegner, die es zu überwinden gilt (durch Verfolgung, Unterdrückung, Tötung oder auch durch Unterwanderung… – wie z.Zt. heftig mittels Völkerwanderung praktiziert).

      Glücklicherweise bin ich schon sehr alt und voll der Hoffnung, den Zenith eines weltweiten Dramas nicht auch selbst mit durchleiden zu müssen.
      Siehe hier:
      https://www.freitag.de/autoren/deruntote/das-glueck-der-tausendjaehrigen/view
      Auch hier:
      https://philosophia-perennis.com/2017/03/28/islamisierung-im-katholischen-religionsunterricht/#comment-21990

      Wer sich fast zwei Stunden Zeit lassen kann, mag sich zu „Meinungsbildung“ und „Demokratie“ dieses Video ansehen und danach suchen, was daran falsch ist.

      Gegen all das ist ein „Fluch der Sozialdemokratie“ schlicht „peanut“…

      – mlskbh –

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  3. Dieser »Gleichheitsfetisch« ist nicht anderes als ein „transzendierter Neidfaktor“.
    Er wird ja insbesondere von jenen hochgehalten, die sich durch Umverteilung Zuwächse eigener materieller Vorteile erhoffen, ohne ansonsten – außer durch Systemveränderung – dafür etwas geleistet zu haben. Religion ist nur Geranke, kein Agens.

    Dass die Politik- und mit ihr die Wirtschaft-Propheten sich so vehement gegen das Bedingungslose Grundeinkommen stemmen (oft durch simples Ignorieren) beweist, dass ihnen an sozialer Gerechtigkeit nicht liegt. Denn erst wenn jeder über ein garantiertes BGE verfügt, hat auch jeder „den Marschallstab im Tornister“. Er kann dann sein Leben gestalten ohne jene Angst, die politisch systematisch implementiert wird und gefügig machen soll… – auch und insbesondere für Rüstungswahnsinn und Kriegsabenteuer.

    Wenn der Mensch als Spezies ein »Unfall der Natur« ist, dann Ist Politik der heutigen Art als gesellschaftliches Ordnungsinstrument eine „kollektive Geisteskrankheit“. Die räumt natürlich niemand ein, der ihr selbst verfallen ist… – und das sind eben die heutigen Machthaber aller Schattierungen.

    »No avail…« – Selbstvernichtung…

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  4. Immer noch besser als ein Liberaler, sowie christlich indoktrinierter oder gar total verkappter besessener wie verblendeter AfD Sympathisant zu sein.

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