Der Tanz auf dem schmalen Grat des Glücks

Von Jürgen Fritz

Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut. – Thukydides

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Der schmale Grat des Glücks

Überhaupt gibt es viel mehr Möglichkeiten und Gründe, unglücklich zu sein als glücklich. Ja, es scheint fast so, dass wir einem Seiltänzer auf schmalem Seile gleichen, der so viele Möglichkeiten hat, den nächsten Schritt daneben zu setzen, während es derer nur wenige gibt, sich auf dem Seil zu halten. Und so verwundert es nicht, dass wir immer wieder Momente des Unglücks erleben, gleichsam herabstürzen.

Die Kunst des Balancierens

Und doch ist das einzig Vernünftige, immer wieder versuchen, auf dem Seil zu balancieren, und mit der Zeit eine gewisse Virtuosität zu entwickeln, die es uns sogar erlaubt, hin und wieder, in besonderen Momenten auf dem Seil zu tanzen und uns daran über alle Maßen zu erfreuen, wissend, dass der nächste Sturz ganz sicher kommen wird, zugleich aber darauf vertrauend, dass noch viele wundervolle Tänze unserer erwartig sind, die von uns getanzt werden wollen und die kein anderer für uns übernehmen kann, die nur auf uns warten. Let’s dance.

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Bild: © von Wiros from Barcelona, Spain [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)%5D, via Wikimedia Commons

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5 Kommentare zu „Der Tanz auf dem schmalen Grat des Glücks

  1. Freiheit wird in Hanf gemessen. 😉
    Ouuuu ist unsre Welt unfrei.

    Und Glück.
    Rauch mal ne Tüte,denn nach dem Dritten siehst du besser

    Willst du eine Stunde glücklich sein,trinke Wein.
    Willst du n Jahr glücklich sein,heirate.
    Willst du dein ganzes Leben glücklich sein,werde Gärtner.

    Mfg

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  2. Lieber Jürgen Fritz, ich habe gerade ihr Buch „Das Kartenhaus der Erkenntnis“ bestellt. Ich bin schon sehr gespannt. Danke für Ihr Durchhalten. Für Ihren Mut,
    den ich ausdrücklich anerkenne, da Sie ungeschützt leben und öffentlich schreiben.
    Ich möchte ein Teil des Schutzes für Sie sein. Wir sind sicher viele, die zitternd und
    schweigend hinter Ihnen stehen und Sie so dringend benötigen. Sie bemerken uns
    kaum, da Sie mit dem Gegenwind von vorn kämpfen. Abe zweifeln Sie nicht, wir
    sind da. Die Frage ist nur, ob wir aufhören zu schweigen und zu zittern.
    Sehr herzlich und Gott schütze sie,
    Ihre Renate C. Roesch

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