Allahu Akbar-Messer-Anschlag in Hamburg-Barmbek

Von Jürgen Fritz

Ein Toter und mehrere Verletzte bei einem Messer-Angriff in einem Edeka-Markt am Freitagnachmittag in Hamburg-Barmbek. Mehrere Augenzeugen berichten, der Täter habe „Allahu Akbar“ (Allah ist am größten) gerufen.

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Völlig unvermittelter Messerangriff im Edeka-Markt

Hamburg-Barmbek am Freitag-Nachmittag gegen 15 Uhr: Ein Mann sticht völlig unvermittelt „mit einem großen Küchenmesser“ in einem Edeka-Markt auf mehrere Kunden ein. Es gibt mindestens vier oder fünf Verletzte, darunter einen Schwerverletzten und einen Toten. Der Täter flüchtet anschließend.

Zeugen verfolgen den Mann, bewerfen den Täter mit Stühlen und verständigen die Polizei. Diese rückt mit einem Großaufgebot und schwer bewaffneten Einsatzkräften zum Tatort an, kann den Tatverdächtigen noch in der Nähe des Supermarktes festnehmen. Ein Opfer ist so schwer verletzt, dass die Rettungskräfte nichts mehr tun können. Der Edekakunde erliegt noch am Tatort seinen schweren Verletzungen.

Allahu Akbar-Rufe

Mehrere Augenzeugen berichten, der Angreifer habe „Allahu Akbar“ (Allah ist am größten) gerufen. Die Polizei geht definitiv davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt und bestätigt, dass sie auch wegen Terrorismus-Verdachts ermittle.

Der „Terrorismusexperte“ von n-tv warnt aber davor, voreilige Rückschlüsse aus den Allahu Akbar-Rufen zu ziehen. Dies hätte rein gar nichts zu sagen. Das könne ja jeder rufen. Es könnte sich z.B. um eine psychisch gestörte Person gehandelt haben, die das einfach so rief. Oder aber um jemanden, der den Islam und Muslime in Misskredit bringen möchte, z.B. ein „Rechter“.

Ein Zeugenbericht

Laut diesem Zeugen habe der Attentäter auf jeden Fall „südländisch“ ausgesehen. Vielleicht ein südländischer Rechter?

Nachtrag: Tatverdächtiger ist ein palästinensischer „Flüchtling“

Die Polizei hat inzwischen bekanntgegeben, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen den deutschen Behörden bekannten „Islamisten“ (radikalen Muslim) handle, der bei seinem Anschlag „religiös gekleidet gewesen“ sei. Es handele sich um einen Palästinenser, der 1991 in Saudi-Arabien geboren sei. Der Mann sei als „Flüchtling“ nach Deutschland gekommen.

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Bild: Youtube-Screenshot

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6 Kommentare zu „Allahu Akbar-Messer-Anschlag in Hamburg-Barmbek

  1. Hatte ich gerade im Schlüsselkindblog kommentiert:

    „Auffällig an einem Kommentar beim Focus war, dass er die lokalen Medien hinterfragte, was der ethnische Hintergrund dieses Mannes sei.

    Die (indirekte) Antwort war: Irrelevant, denn das würde nur Rechten und Populisten nutzen!

    Also, letzendlich beantwortet. Denn wäre es ein Indigener gewesen, man darf sicher sein, dass es im Artikel mindestens fünfmal erwähnt worden wäre!

    Eine bittere Erkenntnis zur vierten Gewalt im Land …“

    Gefällt 2 Personen

    1. Das könnte einen anderen Hintergrund haben, also diese Antwort.

      Der Presserat hat am 22.03.2017 eine neue Richtlinie herausgegeben mit dem Titel:

      „Neue Richtlinie 12.1 – Berichterstattung über Straftaten“

      Zitat:

      „In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse.

      Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

      Zitat ende.

      Es ist also m.E. nicht verwunderlich das seitens der Presse so vorgegangen wird.

      Hier der link zu einer pdf vom Presserat:
      http://www.presserat.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/UEbersicht_bisherige_Richtlinie_neue_Richtlinie12.1.pdf

      MFG.

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  2. Das fokussierte Augenmerk richtete der „Terrorismusexperte“ mal wieder darauf, daß es sich um „eine psychisch gestörte Person“ gehandelt haben könne, „die das einfach so rief“ (den Mus..ruf). „Oder aber um jemanden, der den Islam und Muslime in Misskredit bringen möchte, z.B. ein „Rechter“.“ Das ist ja auch so naheliegend, hatten wir es doch schon zeitlebens immer und nahezu tagtäglich hier bei uns in deutschen Landen mit solchen unvermittelt agierenden „Einzeltätern“ zu tun, und davon doch auch noch nie überregional berichtet wurde, und dementsprechend jetzt auch nicht von unseren zwangsfinanzierten ÖRMedien überregional und vollständig berichtet werden muß…
    „Nichts“ hat mit „Irgendetwas“ zu tun, und schon erst recht nicht mit dem Islam, der „Religion des Friedens“!

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  3. Der „Focus“ schreibt von einer „unfassbaren“ Tat. Das verstehe ich nicht. Diese Taten sind doch vollkommen und leicht fassbar. Der 26-jährige unbegleitete Jugendliche mit psychischen Problemen (das ist er doch bestimmt…) handelte nach dem sehr einfachen Rezeptbuch „Koran“. Was ist daran „unfassbar“?

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