Fake-News bei „Spiegel Online“: Was für Leute arbeiten dort eigentlich?

FAKE-NEWS BEI SPIEGEL ONLINE: WAS FÜR LEUTE ARBEITEN DORT EIGENTLICH?

Ich habe mal ein wenig hinter die Kulissen geschaut, mit was für Personen wir es hier (teilweise) zu tun haben. Das Ergebnis ist erschreckend: Dilettantismus meets Impertinenz, Menschenverachtung und (Juden-)Hass. Aber lesen Sie selbst.

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

A. Das Bundesverfassungsgericht urteilt, dass die NPD nicht verboten wird, SPIEGEL ONLINE meldet aber genau das Gegenteil.  Anschließend versucht man sich herauszureden, man habe die Verlesung des Antrages versehentlich mit dem Urteil verwechselt. Ist der SPIEGEL ONLINE-Reporter also noch vor Urteilsverkündung aus dem Gerichtssaal gestürmt und hat seine Fake-News verbreitet, ohne zu wissen, was er tut, weil er Antrag und Urteil nicht unterscheiden kann?

B. Hatice Ince ist für den SPIEGEL-Online-Ableger bento, das Online-Jugendangebot des SPIEGEL, als Autorin tätig. Auf Twitter nennt sie sich: Hatice Ince@HatinJuce.  HatinJuce klingt für viele verdächtig nach Judenhass, was die Dame aber weit von sich weist und eine unglaublich schlüssige Erklärung für diesen obskuren Namen parat hat: „Vor 15 Jahren habe ich einen an Hatin Juce adressierten Brief bekommen. Seitdem ist das mein Nickname. Mit Antisemitismus hat das absolut gar nichts zu tun.“ Ein schlagfertiger anderer User postete…

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Linksgrüne Hetzjagd? – wize.life löscht den Account von Jürgen Fritz

Was wird die nächste Stufe sein? Menschen, die man komplett verschwinden lassen wird, so sie sich nicht einschüchtern lassen?

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Am Freitag, den 06.01., veröffentlichte Tichys Einblick  einen Artikel von mir mit dem Titel  Warum Sie mit psychopathologisch gestörten (grün-linken) Gutmenschen nicht diskutieren sollten. Zwei Tage später knickte Roland Tichy ein, nachdem Grüne und Linke massiven Druck auf ihn ausgeübt und über XING eine Kampagne gegen ihn gestartet hatten. Daraufhin löschte er meinen Text am Sonntag, den 08.01., wieder, wohl in der Hoffnung, dass der Druck dann nachlassen würde.

Doch weit gefehlt, denn nun hatten die Grünen und Linken wohl Blut geleckt und erhöhten den Druck gerade erst recht. Roland Tichy und seine Familie erhielten jetzt sogar Morddrohungen, nachdem er meinen Text bereits gelöscht hatte. Daraufhin trat er am Montag als Herausgeber von XING News zurück.

Mich selbst ließ man bis auf ein paar böse Kommentare bislang weitgehend in Ruhe. Doch nun hat wize.life (früherer Name seniorbook), „das größte deutschsprachige Netzwerk für Best…

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Vom Vorrang der Ontologie vor der Epistemologie oder: Warum ich ein metaphysischer Realist bin

Vorbemerkung: Normalerweise versuche ich ja Texte so zu verfassen, dass sie auch ohne große philosophische Vorbildung zumindest halbwegs verständlich sind.  Gerade im Bereich der Philosophie ist das alles andere als leicht, was mehr als bedauerlich ist. Genau darin sehe ich den tieferen Sinn meiner philosophischen Essays: die unglaublich tollen Forschungsarbeiten, die hier in den letzten Jahrzehnten erarbeitet wurden, einem etwas größeren Publikum etwas näher zu bringen. Heute möchte ich mal, ein klein wenig abheben und die Gedanken in höherere abstrakte Sphären schweben lassen. Der Preis wird sein, dass viele nicht mehr werden folgen können. Dessen bin ich mir bewusst und bitte um etwas Nachsicht. Der nächste Artikel wird wieder anders. Versprochen!

Die Ontologie ist die wichtigste Teildisziplin der Metapyhsik. Sie ist die Lehre vom Sein, davon, was es gibt. Die Ontologie beschreibt das Unveränderliche, das sich unser Macht entzieht. Das Sein geht aber dem Erkennen voraus. Nur Seiendes kann erkannt werden. Das, was nicht ist, Nicht-Seiendes, kann nicht erkannt werden, weil es ja gar nicht ist.

Das aber heißt, die Ontologie hat Vorrang vor der Epistemologie (Erkenntnistheorie).

Das Denken erwächst aus dem Boden des Wirklichen, des Seienden. Es ist ein hochgradig spezialisiertes Erzeugnis der Evolution. Und eben dieser Umstand erklärt, warum die Epistemologie sich erfolgreich auf die Ontologie berufen kann, wie die Geschichte der Wissenschaft zeigt. Unser Wahrnehmungs- und Denkapparat ist selbst ein Seiendes, also ein ontologisches Faktum, das sich aus anderem, früheren Seiedem entwickelt hat und sich dabei dem äußeren Seienden angepasst hat. Daher ist Erkenntnis, sind wahre Vorstellungen und wahre Aussagen über die Welt, über Seiendes möglich.

In dem Satz „Die Nordsee hat eine Flächenausdehnung von 575.000 km²“ ist es zwar von unserer Zuschreibung abhängig, welches Seegebiet wir als Nordsee bezeichnen. Zu anderen Zeiten hatte die Nordsee andere Namen und eine andere Ausdehnung. Es ist aber unbestreitbar, daß das wie auch immer bezeichnete Meer etwas ist, was unserer Bezeichnung vorausgeht (Vorrang der Ontologie vor der Epistemologie).

Für die Nordsee gilt sicherlich der Status des Idealen, ist sie doch eine auf Konventionen beruhende Zuschreibung, die auch anders hätte ausfallen können und zu früheren Zeiten auch tatsächlich anders ausgefallen ist. Teilt man aber zu einem gegebenen Zeitpunkt t die Konvention, dann ist der Satz „Die Nordsee hat eine Flächenausdehnung von 575.000 km²“ objektiv wahr und nicht meiner subjektiven Beliebigkeit unterworfen.

Metaphysischer Realist zu sein, heißt damit, zu denken, daß sich der Gedanke auf etwas bezieht, was ihn ontologisch übersteigt (Außenweltforderung) und was unabhängig von ihm existiert (Autonomieforderung).

Aristoteles hat diesen Umstand einmal so ausgedrückt:

„Nicht darum, daß unser Urteil, du seiest weiß, wahr ist, bist du weiß, sondern darum, weil du weiß bist, sagen wir die Wahrheit, indem wir dies behaupten.“

Die Sache selbst ist im Bezug auf das von ihr Ausgesagte transzendent, d. h. sie übersteigt die Aussagen über sie und stellt das Prüfkriterium für die Wahrheit einer Aussage über sie dar. Dies entspricht dem traditionellen Wahrheitsbegriff. Er besteht darin, eine Sache so zu bezeichnen, wie sie ist, was voraussetzt, daß diese Sache ist. Dies könnte man die ontologische Verwurzelung der Wahrheit nennen.

Das Sein geht also dem Erkennen voraus und die Ontologie hat Vorrang vor der Epistemologie.

Ja, ja, schön und gut. Aber was hat es denn mit der Kontextualität der Wahrheit auf sich? Diese wird ein moderner Denker doch nicht bestreiten können, oder doch?

Stellen wir uns doch einfach mal eine Kuh vor, die einmal lebendig auf der Weide steht und wenig später ausgestopft in einem Museum. Auch wenn es sich um die gleiche Kuh handelt, die kurz zuvor noch lebendig war, wird der Bauer, wenn sie ausgestopft auf seiner Weide steht, sie nicht mehr zu seinem Viehbestand zählen. Aus seiner Sicht steht da keine Kuh auf seiner Weide. Im Museum dagegen repräsentiert die jetzt ausgestopfte Kuh neben anderen Tierpräparaten aber durchaus ein Exemplar ihrer Gattung. Auch wenn in den verschiedenen Kontexten die gleiche ausgestopfte Kuh einmal als existent und einmal als nichtexistent angesehen wird, ist doch trotzdem im jeweiligen Kontext der Satz „Da steht eine Kuh“ aus Sicht das Bauers objektiv falsch, genauso wie die Aussage im Kontext des Museums objektiv richtig ist.

Auch in verschiedenen Kontexten behält also die Wirklichkeit ihre Zwingkraft gegenüber dem Denken und drückt sich darin aus, daß man diese Wirklichkeit in einem bestimmten Kontext auf eine bestimmte Weise bestimmen muss – und nicht auf eine andere.

Im übrigen heben sich die unterschiedlichen Bewertungen in den unterschiedlichen Kontexten vollkommen auf, wenn wir die Beschreibung der Kuh etwas präzisieren in a) lebende Kuh und b) tote, ausgestopfte Kuh. Präzisieren wir unsere Beschreibung, so werden Bauer und Museum trotz unterschiedlichem Kontext sogar exakt zum gleichen Urteil gelangen.

Daran knüpft auch der Negative Realismus, wie er von Umberto Eco vertreten wird, an. Eco ist der Auffassung, es gebe zwar viele verschiedene Möglichkeiten, ein Ding in verschiedenen Kontexten richtig zu beschreiben, er macht aber darauf aufmerksam, daß es auch eindeutig falsche Beschreibungen gibt, die dem Ding nicht adäquat sind. Auch Eco hält an dem ontologischen Vorrang des Dings vor der epistemologischen Erkenntnis des Dinges fest. Die Wirklichkeit geht der Wahrheit voraus. Und weder die Wahrheit noch die Wirklichkeit lassen sich auf das menschliche Denken und die Erkenntnis reduzieren.

Die Ontologie hat Vorrang vor der Epistemologie.

Von der Klugheit und der Dummheit

Mein neuer Artikel auf Philosophia perennis

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Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

A.Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel, meinte der große britische Mathematiker, Logiker und Philosoph Betrand Russell, Literaturnobelpreisträger und einer der Väter der Analytischen Philosophie. Und weiter: Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.

Was macht nun aber den Dummen aus? Was unterscheidet ihm vom Gescheiten, vom Klugen, vom Denker? Kennzeichen des Dummen ist nicht, dass er über wenig Wissen verfügt. Das wäre nur Unwissenheit.

Kennzeichen des Dummen ist vielmehr eine gewisse Begriffsstutzigkeit, ein Mangel an Urteilskraft sowie Denkfaulheit.

Selbst wenn er es schafft, irgendwie viele Informationen in seinen Kopf hineinzubekommen, dann kann er damit wenig anfangen. Er kann damit nicht adäquat umgehen, kann sein Wissen nicht anwenden. So wie jemand, der es irgendwie durchs Medizinstudium geschafft hat, alle möglichen Krankheitsbilder aufsagen kann…

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Warum Sie mit psychopathologisch gestörten grün-linken Gutmenschen nicht diskutieren sollten

Mein Artikel, den Tichys Einblick auf Druck von Grünen und Linken nach zwei Tagen gelöscht hat, nachdem er bereits über 10.000 Mal mit „gefällt mir“ gewürdigt worden war, nun auf Philosophia perennis

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

A. Vorbemerkung  von David Berger: Wir dokumentieren hier einen Beitrag, der am vergangenen Freitag auf dem Internetblog „Tichys-Einblick“ erschien, heute aber von der Redaktion gelöscht wurde. An der Stelle des Artikels heißt es dort nun:

„Der Beitrag ‚Warum Sie mit psychopathologisch gestörten Gutmenschen nicht diskutieren sollten‘ hätte hier nicht erscheinen dürfen. Unterstellung von Pathologie ist für TE keine politische Diskussionsbasis. Davon distanzieren wir uns ausdrücklich. Roland Tichy und Redaktion bedauern das und bitten um Entschuldigung.“

Damit sich die Leser überhaupt ein Bild davon machen können, wofür sich hier Roland Tichy und wohl auch der nach Aussagen des Autors für den Kontakt mit ihm zuständige Fritz Goergen entschuldigen, dokumentieren wir hier den Text in ganzer Länge.

Im Unterschied zu Nannyjournalisten trauen wir unseren Lesern zu, dass sie sich eine eigene Meinung zu diesem Text bilden können und man ihnen eine solche Denkaufgabe durchaus zuMUTen und zutrauen…

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Wie die OIC allmählich die Weltherrschaft zu übernehmen versucht

Mein neuer Artikel auf Philosophia perennis

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Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Historischer Rückblick: Adolf Hitler hatte zwei große Ziele: 1. die Weltherrschaft, 2. die Vernichtung der Juden.

Als nach der Schlacht von Stalingrad Anfang 1943, die die endgültige Kriegswende darstellte, allmählich immer klarer wurde, dass der Krieg verloren war, konzentrierte Hitler sich zunehmend auf Ziel 2: Wenn schon untergehen, dann sollten zuvor so viele Juden wie möglich, falls machbar alle ausgerottet werden. Dann wäre zumindest dieses eine Ziel erreicht und die Erde judenfrei.

Es folgte einer der größten Genozide der Menschheitsgeschichte, der mit unfassbarer Brutalität, Grausamkeit und Unmenschlichkeit durchgeführt wurde.

Gegenwart: Der Islam hat zwei große Ziele: 1. die Weltherrschaft, 2. die Vernichtung der Juden.

Anschließend wahrscheinlich der Christen. Warum müssen Juden und Christen vom Erdball verschwinden? Weil die Juden den einen und einzigen Gott erfunden haben und die Juden und Christen lange (fast 2000 bzw. 600 Jahre) vor den Muslimen da waren und für deren…

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Nicht nur für 2017: Lasst uns konservativ und progressiv zugleich sein!

Mein neuer Essay auf Philosophia perennis

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Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz

Es ist eine gute alte Tradition, die in modernen Tagen leider viel zu wenig beherzigt wird, dass sich Menschen zum Jahreswechsel a) Gedanken machen über das vergangene Jahr, dieses Revue passieren lassen, was es ihnen gebracht, was sie von dem, was sie erreichen wollten, tatsächlich erreicht haben und was nicht, und b) was sie sich für das neue Jahr vornehmen.

Solche Reflexionen und Antizipationen halte ich für sehr wichtig, weil sie uns helfen, unserem Leben eine Ausrichtung zu geben, es nicht blind dahinzuleben, um dann irgendwann erschrocken festzustellen, dass es fast schon vorüber ist. Wie wir aus der Psychologie wissen, ist es übrigens so, dass Menschen deutlich überschätzen, was in kürzeren Zeiträumen, z.B. einem Jahr möglich ist, aber extrem unterschätzen, was in längeren Zeiträumen, z.B. fünf, zehn oder zwanzig Jahren erreichbar ist, sofern man es schafft, beharrlich an einem Vorhaben zu arbeiten. Mein Motto für…

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