Gibt es eine deutsche Kultur?

Von Jürgen Fritz

Es gibt Zeitgenossen, der ein oder andere mag versucht sein zu sagen: Banausen, wenn nicht gar: Barbaren (Stammler), die meinen, so etwas wie eine spezifisch deutsche Kultur gäbe es überhaupt nicht. Dem soll hier widersprochen werden.

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Aydan Özoğuz: Es gibt gar keine spezifisch deutsche Kultur

SPD-ler, Linke und Grüne bestreiten zunehmends, dass es so etwas wie deutsche Kultur überhaupt gäbe. Dies war unlängst erst wieder erkennbar an den Bemerkungen von Aydan Özoğuz (SPD), der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, die Deutschland auch verfassungsmäßig vollkommen umbauen will. Weg vom deutschen Staatsvolk, das derzeit nach dem Grundgesetz noch der eigentliche Souverän ist, hin zur Bevölkerung, zu der jeder gehört, der das deutsche Hoheitsgebiet betritt – auch illegal – und dauerhaft hier bleibt respektive den wir nicht mehr los kriegen. Dies ist, und das macht es so gefährlich, keine Einzelstimme. So denken die meisten SPD-ler, Linken und Grünen. Und unsere Kanzlerin und die von ihr umgebaute, sozialdemokratisierte respektive grünisierte CDU auch immer mehr.

Was versteht man überhaupt unter Kultur?

Der Ausdruck ‚Kultur‘ kommt aus dem Lateinischen ‚cultura‘ und bedeutet zunächst:  ‚Bearbeitung‘, ‚Pflege‘, ‚Ackerbau‘. Der Kulturbegriff ist also ein Gegenbegriff zu vorgefundenen, unbearbeiteten, nicht eigens gepflegten ‚Natur‘. Kultur bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Die Behauptung, es gäbe jenseits der deutschen Sprache gar keine spezifische deutsche Kultur ist also gleichbedeutend mit der Behauptung, Deutsche hätten als Deutsche überhaupt nichts von Wert geschaffen respektive gestaltend hervorgebracht.

Keine deutsche Kultur?

Özoğuz und viele andere SPD-ler, Linke und Grüne, inklusive Merkel behaupten also, es gäbe mithin gar keine typisch deutschen Trachten, keine deutschen Feste, keine deutsche Küche, kein deutsches Brauchtum, keine deutsche Landschaftsgestaltung, keine deutschen Sagen und Märchen, keine deutsche Kunst, keine deutsche Musik, keine deutsche Dichtung und Literatur, keine deutsche Architektur, keine deutschen Erfindungen, keine deutschen Forscher und Entdecker, keine deutsche Mentalität (Treue, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Fleiß, Tapferkeit, Ordnungssinn, Pflichtbewusstsein, Disziplin, Aufrichtigkeit, Unbestechlichkeit, geringere Korrumpierbarkeit), keine typisch deutschen Philosophen.

Die einzigartige deutsche Kultur

In Wahrheit ist es natürlich genau umgekehrt wie diese Stammler behaupten. Es gibt wohl auf der ganzen Erde kein Volk, das z.B. auch nur ähnlich viele

  • überragende Forscher hervorgebracht hat: Carl Friedrich Gauß (der wahrscheinlich größte Mathematiker aller Zeiten), Alexander von Humboldt, Albert Einstein (der bedeutendste Physiker des 20. Jahrhunderts), Max Planck, Otto Hahn, Werner Heisenberg, Werner Hilbert (der Einstein der Mathematik des 20. Jahrhunderts), Konrad Zuse (der Erfinder des Computers) …,
  • aber auch Erfinder und Erfindungen: Buchdruck, Automobil, Computer, Düsentriebwerk, Zündkerze, Hubschrauber, Kernspaltung, Kühlschrank, Fernseher, Telefon, Chipkarte, Zahnpasta, Airbag, Flugzeug, Teebeutel, Glühlampe, U-Boot, Motorsäge, Pflaster, Grammophon, Weltraumfahrt …,
  • Musiker und Komponisten: Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn, Georg Friedrich Händel, Robert Schumann, Richard Wagner, Richard Strauss, Carl Orff, Karlheinz Stockhausen …,
  • Dichter: Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Heinrich Heine, Bertolt Brecht, Heinrich von Kleist, Friedrich Hölderlin, Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, Franz Kafka … und
  • Denker (Philosophen): Gottfried Wilhelm Leibniz, Immanuel Kant, Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Schleiermacher, F.W.J. Schelling, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Arthur Schopenhauer, Karl Marx, Friedrich Nietzsche, Wilhelm Dilthey, Edmund Husserl, Max Scheler, Gottlob Frege (der Vater der modernen Logik), Max Weber, Martin Heidegger, Helmut Plessner …

Alleine schon die deutschen Philosophen überragen alles, was es sonst in den letzten zweitausend Jahren auf dem gesamten Globus gab. Noch vor wenigen Jahrzehnten wollten junge Menschen auf der ganzen Welt Deutsch lernen, um die deutschen Philosophen im Original lesen zu können, so wie ich einst Altgriechisch lernen wollte, um Platon und Aristoteles zumindest ein ganz klein wenig im Original lesen zu können.

All diese Personen, all diese Erfindungen, all diese Entdeckungen, all diese Kulturgüter, all diese Hervorbringungen des menschlichen Geistes zu negieren, kann kaum anders als einigermaßen unverschämt angesehen werden. Kleiner Tipp an alle, die gerne über Dinge reden, von denen sie wenig bis gar keine Ahnung haben: im Zweifelsfall einfach mal still sein. Dies ist übrigens eine Tugend, die man gewöhnlich als Bescheidenheit und Demut bezeichnet, eine Tugend, die gerade Immigranten aus einem ganz bestimmten Kulturkreis nicht selten vollkommen abhanden kommt, die nicht selten zu maßloser Selbstüberschätzung neigen.

Die nächsten Stufen

Doch das ist nur die erste Stufe. Die nächste Stufe wird sein, dass man behauptet, es gäbe auch keine europäische Kultur, sondern nur eine Weltkultur. Alle Trennungen seien künstlich, weil alles mit allem zusammenhinge. In der dritten und letzten Stufe wird man dann in wenigen Jahrhunderten, wenn nicht noch früher behaupten, es gäbe nur eine Kultur und zwar die islamische. Und es habe niemals eine andere gegeben.

In 500 Jahren wird kein Mensch überhaupt auch nur wissen, dass es mal ein Land namens Deutschland, dass es einmal andere Weltanschauungen, dass es mal andere Kulturen gab. Es wird auch keine Bücher oder Kunstwerke oder Baudenkmäler geben, die völlig außerhalb der islamischen Tradition lägen. Solche werden entweder vollkommen usurpiert oder aber vernichtet. Und die Geschichte wird vollkommen umgeschrieben. Buddha, Platon, Aristoteles, Jesus, Kant, alle waren Muslime, sofern man ihre Namen überhaupt noch kennt.

Was können wir tun?

Was wir dagegen tun können? Unsere Geschichte und unsere Kultur pflegen. Dazu müssen wir sie zunächst mal kennen. Wie können wir das anstellen? Indem wir a) die Lehrpläne in den Schulen überarbeiten und modifizieren, dort die einmaligen Errungenschaften der deutschen Kultur viel mehr herausarbeiten und b) indem auch wir Erwachsenen uns mehr mit der deutschen und europäischen Kultur befassen und diese pflegen. Die vermeintliche Stärke der anderen – in Wahrheit sind sie total schwach, aber eben extrem von sich überzeugt und wild entschlossen – ist unsere eigene Schwäche. Dies sollten wir ändern.

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Dieser Artikel erschien auch auf Philosophia Perennis und auf Epoch Times, in Kürze auch auf The European.

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Bild: Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar, Pixabay, CC0 Public Domain

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Deutsche Kultur: Rainer Maria Rilke -Engellieder

Von Jürgen Fritz

Bisweilen gibt es Zeitgenossen, der ein oder andere mag versucht sein zu sagen: Banausen, wenn nicht gar: Barbaren (Stammler), die meinen, so etwas wie deutsche Kultur gäbe es überhaupt nicht. Dem soll hiermit widersprochen werden. In diesem Gedicht von Rainer Maria Rilke stecken Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende europäischer und deutscher Kultur- und Geistesgeschichte verdichtet in wenigen Zeilen unvergleichlicher poetischer Schönheit.

Engellieder (2)

Engellieder

Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß.

Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, –
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt…

Rainer Maria Rilke

Rilke Projekt Schönherz & Fleer

Rezitation: Hannah Schygulla

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Bild: Youtube-screenshot

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Wahrheitsorientierung und Lügenkonstrukte – die zwei Arten von Weltanschauungen

Von Jürgen Fritz

Es gibt Weltanschauungen, die sich zentral an der Wirklichkeit orientieren, für die Wahrheit und Wahrhaftigkeit höchste Werte darstellen, und es gibt solche, die sich genau davon bedroht fühlen, weil sie auf ganz anderem aufbauen. Wie sollen jene mit diesen umgehen?

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Lügenbasierte Weltanschauungen

Es gibt zwei große Gruppen von Weltanschauungen. Die einen bauen von Anfang an auf Lügen auf. Ihr Fundament ist gleichsam auf Unwahrheiten, auf Fehlvorstellungen, auf Lügen (Selbst- und Fremdtäuschungen) aufgebaut. Je verlogener die Basis, desto stärker der Drang, alle Hinweise auf die tatsächliche Geschichte, auf das tatsächliche Sein, auf die Fakten, auf Tatsachen, auf Argumente, auf die Wirklichkeit, auf die Wahrheit auszuradieren.

Dieser Drang ergibt sich unmittelbar aus der verlogenen Weltanschauung, aus ihrem Innersten heraus. Ihre Anhänger müssen versuchen, alles, was Kritik an ihrer Weltanschauung üben oder sie sonst irgendwie in Frage stellen könnte, auszuradieren oder zu unterdrücken, weil ja sonst die Gefahr bestünde, dass ihr ganzes Lügenkonstrukt in sich zusammenstürzt. Wenn man nur einen Stein aus dem Ganzen herausbricht, droht bereits alles in sich einzustürzen, denn Lügenkonstrukte sind immer höchst fragil.

 

Daher sind solche Weltanschauungen sehr dogmatisch und ihre jeweiligen Dogmen dürfen unter keinen Umständen angezweifelt oder gar öffentlich kritisiert werden. Wer das tut, begibt sich im Extremfall in Lebensgefahr, muss zumindest aber mit heftigen Repressalien rechnen.

Wahrheitsorientierte Weltanschauungen

Und dann gibt es Weltanschauungen, die sind sehr stark wahrheitsorientiert. Wahrheitsorientierung bedeutet immer selbstkritisch, ja überhaupt kritikfähig sein. Das ist zwingend, denn ohne Kritik keine Überprüfung, ob das für wahr Gehaltene denn tatsächlich wahr ist und einer heftigen Kritik standhalten kann. Je mehr man in der Wahrheit ist, desto weniger Angst muss man haben vor neuen Fakten, vor Argumenten, vor anderen Sichtweisen, vor Kritik.

Wahrheitsorientierte Weltanschauungen sind daher deutlich anstrengender, aber auch deutlich stabiler und natürlich bei weitem ehrlicher und auch moralischer, weil man Kritiker nicht mit Gewalt ausschalten muss. Im Idealfall schafft man es, den Kritiker, der im ersten Moment natürlich immer zunächst unangenehm empfunden wird, weil er Unruhe in einen hineinbringt, als Geschenk zu sehen, der einem hilft, sich der Wirklichkeit und damit auch der Wahrheit wieder ein bisschen mehr anzunähern. In einem guten Kritiker kann man quasi einen guten Lehrer sehen, der einem hilft, besser zu werden.

Wie mit den lügenbasierten Weltanschauungen umgehen?

Wie sollten nun die Anhänger wahrheitsorientierter Weltanschauungen mit lügenbasierten Weltanschauungen umgehen? Sollten sie sie tolerieren (dulden)? Nein, sie sollten deren Lügen mit Fakten und Argumenten entlarven und diese Weltanschauungen dadurch vollkommen zerstören, bevor diese ihrem inneren Mechanismus zwingend folgend nicht mit Kritik und klugen Gedanken, nicht mit Aufklärung und Wohlwollen, sondern mit bloßer, brutaler Gewalt, Unterdrückung und Einschüchterung alles andere platt machen, bis es schlussendlich nur noch ihre eigenen Lügenkonstrukte gibt.

Dieses Zerstören der nicht wahrheitsorientierten Weltanschauungen kann behutsam von statten gehen, aber darauf muss es letztlich hinaus laufen. Lügenkonstrukte sollten nicht bis in alle Ewigkeit immer weiter und weiter tradiert und schon gar nicht von anderen auch noch übernommen werden, sich also nicht auch noch ausbreiten. Und dieses Zerstören sollte aufklärerisch, klug, manchmal auch raffiniert, sukzessive, also Schritt für Schritt und wohlwollend erfolgen, immer den jeweiligen Umständen angepasst, was im Moment gerade wie möglich ist (Gebot der Klugheit bei der Wahl der Mittel). Aber das Ziel sollte dabei nie aus dem Auge verloren werden.

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Bild: Pixabay, CC0 Public Domain

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Wahl-O-Matrix: die Nr. 1 in puncto Wahlanalysen und Prognosen

Von Jürgen Fritz

Das von Jürgen Fritz gegründete Meta-Analyse-Tool Wahl-O-Matrix hat nicht nur mit die besten Wahlanalysen in Deutschland, sondern, wie sich jetzt zeigte, auch die präzisesten Wahlprognosen.

Endergebnis

Dass die politischen Analysen von Wahl-O-Matrix mit zu den besten gehören, die es gibt, hat sich schon länger gezeigt. Wie nun eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde, sind aber auch die Wahlprognosen von Wahl-O-Matrix die besten von allen.

Wann kann man von einer guten Prognose sprechen?

Eine gute Prognose sollte bei den beiden großen Parteien nicht mehr als 2 bis 3 Prozent neben dem tatsächlichen Wahlergebnis liegen. Bei den kleineren Parteien sollte die Abweichung nicht mehr als 1 bis 2 Prozent betragen. Insgesamt sollte die mittlere Abweichung unter 2 Prozent liegen, besser unter 1,5, im Idealfall unter 1 Prozent. Vergleichen wir nun die Wahl-O-Matrix-Prognose vom 13.05. (Grafik unten), siehe dazu meinen Artikel So wird die NRW-Wahl ausgehen, mit dem Wahlergebnis der NRW-Wahl (Grafik oben), welches am 15.05. feststand.

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Die Abweichungen der Prognose gegenüber dem tatsächlichen Ergebnis betrugen:

  • bei der SPD: + 0,48 %
  • bei der CDU: – 1,66 %
  • bei der FDP: – 0,05 %
  • bei der AfD: – 0,26 %
  • bei den GRÜNEN: + 0,35 %
  • bei der LINKEN: + 1,00 %
  • bei den sonstigen Parteien: + 0,14 %

Die Fehlerrange lag damit bei 0,05 bis 1,66 Prozent, also sieben mal unter 2 Prozent und sogar sechs mal nicht über 1 Prozent. Die durchschnittliche Abweichung lag bei nur 0,56 Prozent und war damit die geringste von allen.

Wahl-O-Matrix auf Platz 1

Vergleichen wir nun die mittlere Abweichung von Wahl-O-Matrix mit der der anderen Akteure (dabei nehme ich jeweils die letzte Prognose der anderen, die meist die beste ist):

  1. Wahl-O-Matrix: 0,56 %
  2. Prognosys-Master-Vote (Wettbörse): 0,57 %
  3. Forschungsgruppe Wahlen (ZDF): 0,63 %
  4. PESM Wahlbörse (Wettbörse): 0,65 %
  5. Civey: 0,66 %
  6. Infratest dimap (ARD): 0,75 %
  7. INSA (BILD): 0,95 %
  8. Forsa (RTL, Stern): 1,49 %
  9. YouGov: 1,92 %

Bei Prognosys-Master-Vote und PESM Wahlbörse handelt es sich nicht um Umfrage-Institute, sondern um Wettbörsen.

Arbeitsweise von Wahl-O-Matrix

Wahl-O-Matrix führt natürlich nicht selbst nochmals weitere Umfragen durch, sondern untersucht die Umfragen aller Institute, nimmt also ähnlich einem Fondspicker Meta-Analysen vor, um dann 1. eine Durchschnittsbildung aller relevanten Umfragen vorzunehmen und 2. einzelne Ergebnisse je nach a) Aktualität und b) Seriosität und Präzision des Instituts zu gewichten.

Hierbei lege ich besonderen Wert darauf, nicht manipulativ oder vom eigenen Wunschdenken gesteuert zu arbeiten. Wer meine Texte öfters liest, wird unschwer erkennen, dass ich AfD-affin bin und was ich von der SPD, von Die Linke und B’90/Grüne halte. Wissenschaftliches (und erst Recht philosophisches) Arbeiten bedeutet aber immer, dass man sich seiner eigenen potenziellen Fehlerquellen bewusst ist und diesen gegensteuert.

Entscheidend für die Glaubwürdigkeit und die Seriosität ist die persönliche Integrität

Daher versuche ich im Gegensatz zu nahezu allen Umfrage-Instituten, die fast immer auch eine politische Präferenz haben, dies nicht in meine Ergebnisse einfließen zu lassen, sondern genau im Gegenteil, die Werte der AfD durch entsprechende Gewichtungen der einzelnen Umfragen im Zweifelsfall  eher zu niedrig zu berechnen und die von SPD, Die Linke und Die Grünen tendenziell eher zu hoch. Auf keinen Fall aber umgekehrt!

So hatte ich z.B. bei der NRW-Wahl für die AfD einen Wert von 7,1 bis 7,4 Prozent berechnet und mich dann entschieden, den niedrigsten Wert zu nehmen. Hätte ich die 7,4 Prozent genommen, wäre meine Prognose unter Umständen sogar noch genauer geworden. Und meine Prognosen für die SPD, Die Linke und Die Grünen waren jeweils nicht zu niedrig, sondern genau im Gegenteil in allen drei Fällen leicht zu hoch.

Es wäre wünschenswert, wenn die Umfrage-Institute, die über politische Präferenzen verfügen, was auch mit ihren jeweiligen Auftraggebern und deren Wünsche zusammenhängen mag, sich um eine ähnliche Redlichkeit bemühen würden. Was das Vertrauen in die demokratischen Institutionen, in wissenschaftliches Arbeiten und überhaupt in die Mitmenschen anbelangt wurde in den letzten Jahrzehnten genug Schaden angerichtet. Dies hat sich in den letzten zwei, drei Jahren sogar noch verstärkt. Eine sehr bedenkliche Entwicklung, der es gegenzusteuern gilt. Genau dies ist der Sinn von Wahl-O-Matrix, das über keinerlei externe Auftraggeber verfügt, mithin auch keinerlei finanzielle Abhängigkeiten.

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Grafiken: (c) Jürgen Fritz

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Leben wir in einer Demokratie oder in einer Parteiokratur?

Von Jürgen Fritz

In den letzten Jahrzehnten haben sich fünf, sechs Parteien entwickelt, die unser Land als ihr Eigentum ansehen. Sie wollen alles absolutistisch beherrschen und dem Volk mehr und mehr seine Souveränität rauben. Es wird höchste Zeit, sich das nicht länger gefallen zu lassen und diese Parteiokratur zu zerschlagen.

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In den letzten Jahrzehnten haben sich fünf bzw. sechs Parteien entwickelt, die dieses Land quasi als ihr Eigentum ansehen, die eine Parteiokratur aufgebaut haben. Sie versuchen, alle Schlüsselämter und Schlüsselpositionen, sei es in Politik (Parlament und Regierung), Gerichten, Medien, Schulen/Hochschulen usw., mit ihren Leuten, mit artigen Parteigängern zu bestücken. Diese Parteien arbeiten daran, Deutschland zu zerstören und in einem gigantischen Gebräu minderer Qualität, zunächst EU, dann Eurabia, untergehen zu lassen und damit den einzelnen Staatsvölkern nahezu jede Souveränität zu rauben.

Die „sozialdemokratische“ Seuche

All diese Parteien sind mehr oder weniger von einer „sozialdemokratischen“ Seuche erfasst sowie vom Gleichheitsfetisch. Die Gleichheit aller Menschen nicht nur in ihren Rechten und ihrer Würde, sondern, so meinen sie, auch im Sein und Haben, ist ihr neuer Gott, den sie anbeten wie nichts sonst.

Sie wollen die natürliche Ungleichheit der Menschen – nicht in ihren Rechten und ihrer Würde, sondern im Sein und Haben -, die immer auch Antrieb und Motor für Höher- und Weiterentwicklung ist, am liebsten vollkommen zerstören, was natürlich nicht geht, ohne ins Genom einzugreifen oder alle Kinder zu klonen. Die „Sozialdemokraten“ und Sozialdemokratisierten leiden an der vielfältigen natürlichen Ungleichheit, sobald damit ein Besser und Schlechter verbunden ist, und wollen diese Qualitätsunterschiede nichten respektive vollkommen nivellieren (platt machen).

Das Abdriften ins Totalitäre, Absolutistische, Menschenverachtende

Zugleich aber wollen sie selbst herrschen, alles kontrollieren und dominieren, wollen also nicht gleiche Macht für alle, sondern wollen diejenigen sein, die nicht nur alles vollkommen und absolutistisch bestimmen und dominieren, sondern auch alle anderen, die andere Sichtweisen haben, unterdrücken, ja sogar Fakten, die nicht in ihr Weltbild passen, gar nicht mehr zulassen, mithin die Meinungsfreiheit selbst, ein Grund- und Menschenrecht!, in vollkommener Willkür und eigenem Gutdünken nach Belieben suspendieren.

Der Hass auf die Deutschen

Ihre eigene Widersprüchlichkeit bemerken sie nicht einmal. Sie wollen das deutsche Volk auflösen, notfalls auch gegen seinen Willen, weil es in vielem besser ist als andere Völker, genau dadurch aber in ihren Augen schlechter, weil die Deutschen in ihrem Besser-sein gegen den „sozialdemokratischen“ Gleichheitsfetisch verstoßen. Hinzu kommt, dass sie die deutsche Geschichte auf zwölf dunkle Jahre reduzieren, was ihr negatives Urteil über die Deutschen noch verstärkt und im Innersten emotional begründet und fundiert.

Die innere Widersprüchlichkeit der „Sozialdemokraten“

Dass all dies wiederum ihrem eigenen Gleichheitsfetisch widerspricht, das merken sie gar nicht. Ihr gesamtes Weltbild ist von Grund auf falsch und verkorkst. Deswegen kann man mit ihnen auch nicht produktiv und konstruktiv diskutieren. Sie müssten ja ihr gesamtes Weltbild von Grund auf umstürzen. Dazu sind die wenigsten Menschen fähig, weil dies eine enorme Selbstkritikfähigkeit voraussetzen würde und anschließend eine Negation des eigenen So-Seins.

Zeit zu kämpfen und Deutschland zu demokratisieren

Das deutsche Volk sollte sich all das nicht länger gefallen lassen und sollte die Macht und seine im Grundgesetz garantierte Souveränität von diesen 5, 6 Parteien zurückfordern. Das aber geht nur, wenn man keiner dieser 5, 6 Parteien auch nur eine einzige Stimme gibt. Dazu gibt es aus meiner Sicht derzeit nur eine machtvolle Alternative, die es wagt, sich mit allen anderen hegemonialen Kräften anzulegen. Also gilt es genau diese Kraft zu stärken. Leider verstehen das bisher so wenige, die sich im Klein-Klein vollkommen verlieren und die großen Züge und Zusammenhänge nicht einmal schemenhaft zu erkennen vermögen. Öffnet endlich eure Augen und lernt zu sehen!

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Bild: Pixabay, CC0 Public Domain

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Sensationsmeldung: Schulz tritt zurück, SPD nominiert nun auch Merkel als Kanzlerkandidatin

Von Jürgen Fritz

Die SPD erzielt in der Schlüsselwahl von NRW das schlechteste Ergebnis aller Zeiten, wird vom Wähler regelrecht abgestraft. Das kann nicht ohne Folgen bleiben. Ist Schulz noch haltbar? Wenn nein, wer soll stattdessen für die SPD in den Ring steigen? Da kam Gabriel die zündende Idee, die alles toppt, was es jemals gab.

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Die SPD verliert NRW

Das schlechteste NRW-Wahlergebnis aller Zeiten! Das hat gesessen. Nachdem die SPD schon Schleswig-Holstein verloren hat, was schon schlimm genug war, kam es jetzt noch schlimmer, ja so schlimm, dass es kaum noch zu toppen sein dürfte: Die SPD verliert Nordrhein-Westfalen! NRW ist ihr Bundesland. Immer schon. In den letzten 51 Jahren hat sie hier 46 Jahre den Ministerpräsidenten gestellt und die Regierung angeführt. 1985 und 1990 hatte sie hier Wahlergebnisse von über 50 Prozent eingefahren. Und jetzt das. Was für ein Absturz.

Hannelore Kraft hatte vor fünf Jahren immerhin nochmal über 39 Prozent geholt für die „Sozialdemokraten“. Das war nochmal ein wirklich gutes Ergebnis. Und jetzt nur noch knapp über 31 Prozent. Fast 8 Punkte verloren trotz Amtsbonus. Wie viel muss man falsch machen, um so ein desaströses Ergebnis zu erzielen?

Was machen wir denn jetzt?

Genau diese Frage haben sich gestern Abend und heute Morgen auch die Führungsspitzen der Partei gestellt und haben sich zu einem einmaligen Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik durchgerungen. Professor Lauterbach sprach vor kurzem in der Plasberg-Sendung davon, der Joghurt sei über dem Datum. Das hatte er nicht auf die SPD bezogen, aber dieser Satz wendet sich inzwischen mit Macht gegen die Genossen selbst. Die Partei ist am Ende und – das ist das Besondere – sie weiß es auch und gesteht es ein.

„Jetzt hör endlich auf mit deinen Phrasen, Martin!“

Martin Schulz versuchte über Stunden Widerstand zu leisten. Immer wieder versuchte er seine Mitstreiter zu entflammen. Immer wieder sprach er davon, dass er doch der Mann der „sozialen Gerechtigkeit“ sei. Immer wieder sagte er, dass er es doch sei, der alle Menschen mitnehmen wolle, jeden Mann, jede Frau, jedes Kind. Aber die Genossen konnten es nicht mehr hören. Laute Worte sollen gefallen sein. „Jetzt hör doch endlich auf mit diesen immer gleichen Phrasen“, soll einer geschrien haben. „Die sind doch fürs Wahlvolk gedacht, doch nicht für uns. Wir sind am Ende und blamieren uns nur noch, wenn wir so weitermachen.“

Martin muss weg

Dann kam die unglaubliche Idee und der unfassbare Entschluss. Gewinnen können wir die Bundestagswahl ohnehin nicht mehr. Da waren sich bis auf Schulz, den man sogar drohte, vor die Tür zu schicken, wenn er jetzt nicht endlich still sei, alle einig. Jetzt gehe es also um Schadensbegrenzung.

Sigmar Gabriel, der Fuchs, dessen geschickter Schachzug es war, Schulz nach vorne zu schieben und sich eine blutige Nase zu holen, hatte dann die einmalige Idee. „Gewinnen können wir nicht. Wir müssen also überlegen, wie wir das bestmögliche Ergebnis einfahren können, vor allem aber, was wir tun müssen, um nicht völlig unterzugehen.“ Martin muss auf jeden Fall zurücktreten, da waren sich alle schnell einig. „Der zieht uns ruck zuck wieder unter 25 Prozent, wenn nicht sogar unter 20“, hieß es. „Das Verlierer-Image hat er jetzt weg und kriegt es auch nicht mehr los nach drei Schlappen in Folge“. Aber wer soll ihn ersetzen? Gegen Merkel hätte doch keiner eine Chance.

Die zündende Idee

Da war das Stichwort gefallen und Gabriel kam die geniale Idee. Was, wenn die SPD Angela Merkel zur neuen Parteivorsitzenden und SPD-Kanzlerkandidatin wählte? Merkel habe trotz ihrer katastrophalen Massenimmigrationspolitik, an welcher ja alle beteiligt waren, noch immer das beste Renommee. Mit der könne man Wahlen gewinnen oder zumindest gute Ergebnisse erzielen. Und die Politik sei inhaltlich ja fast gleich zwischen CDU, SPD und auch den Grünen und der FDP. Da seien ja nur Nuancen, die einen unterscheiden.

„Ja, das stimmt“, meinte Andrea Nahles. „Die ist doch biegsam wie eine Gummipuppe und hat keinerlei Grundüberzeugungen. Den Leuten war noch nie klar, wofür Merkel eigentlich steht. Die redet heute so und morgen so. Das würde als auch zukünftig keinem Menschen auffallen. Die meisten Leute hören doch eh nie genau zu. Das wird kaum einem auffallen.“

Wie soll das denn gehen?

„Wie soll das denn gehen?“, kamen natürlich die erste Einwände. „Die kann doch nicht gleichzeitig für die Union und für uns antreten.“ „Gleichzeitig nicht, aber abwechselnd“, antwortete Gabriel, der Nahles‘ „heute so und morgen so“ aufgriff. Erstaunte Gesichter. „Na Montags macht sie für die Union Wahlkampf, Dienstags für uns, Mittwoch wieder für die Union usw.

Dafür garantieren wir ihr, dass sie nicht nur vier Jahre Kanzlerin bleibt, sondern acht Jahre. Egal wie die Wahl 2021 ausgehen wird, Merkel darf Kanzlerin bleiben. Sie ist ja dann Vorsitzende von beiden Parteien, CDU und SPD, und wir versprechen ihr, sie auch 2021 zu nominieren und zu wählen. So hat sie einen Anreiz, auf den Deal einzugehen. Und wir haben uns die Regierungsbeteiligung und die Macht ebenfalls auf acht Jahre gesichert. Egal wie stark zum Beispiel die AfD wird in dieser Zeit, zusammen können wir die immer niederstimmen, wenn wir untereinander einig sind.“

Schulz: „Und was wird aus mir?“

Der Gedanke gefiel den Genossen immer besser. Nur Martin Schulz versuchte noch ein letztes Mal zu opponieren. „Aber was wird denn dann aus mir? Wir müssen doch auch an die soziale Gerechtigkeit denken. Jeder Mann, jede Frau, jedes Kind …“ – „Dich schicken wir zurück nach Brüssel“ unterbrach ihn Gabriel. „Mit Merkel zusammen können wir in der EU doch alles durchsetzen, was wir wollen. Wir werden dich wieder zum Präsidenten des EU-Parlamentes machen. Da verdienst du doch auch viel mehr. Und deine Diäten werden wir nochmals um 20 Prozent erhöhen. Dann hast du deutlich mehr als das Doppelte, was die Kanzlerin bekommt.“

Jetzt sah man zum ersten Mal seit vielen Wochen ein breites Lächeln auf dem Gesicht von Schulz sich ausbreiten und man hörte ab diesem Moment kein Wort des Widerspruchs mehr aus seinem Munde. Nur noch ein letztes Mal meinte er „Wir müssen aber auf die soziale Gerechtigkeit achten!“ Das versprachen ihm alle und Gabriel meinte „Das ist doch auch sozial gerecht, wenn du ein bisschen mehr bekommst als alle anderen, so wie du dich immer abrackerst.“ Jetzt war Schulz vollends zufrieden.

Würde Merkel darauf eingehen?

Nachdem alle den Plan abgenickt hatten, verließ Gabriel den Raum und rief sofort die Kanzlerin an. Es folgte ein langes Gespräch. Merkel war sofort angetan von dem Gedanken, sie empfinde ohnehin schon länger, dass sie eigentlich über den Parteien stünde. Man würde ja quasi nur äußerlich vollziehen, was innerlich längst der Fall sei.

Nun ging es an die Details. Gabriel wollte eine Zusicherung, dass er sich die nächsten acht Jahre – außer der Kanzlerschaft natürlich – jederzeit jedes Amt aussuchen könne, das er haben wolle. Wenn er merke, dass ihm ein Ministeramt nicht liegt oder er das nicht so gut kann, müsse er jederzeit von heute auf morgen sich ein anderes nehmen können, ganz nach eigenem Gutdünken, nach Lust und Laune. „Kein Problem“ hörte er es aus der Muschel raunen. „Die meisten Ministerposten besetze ich ohnehin immer mit Luschen, die mir nicht gefährlich werden können. Und Schäuble ist inzwischen so alt und zugleich vielfältig einsetzbar, das kriegen wir hin.“

Es wurden noch ein paar Kleinigkeiten gesprochen und schon war man sich einig: Merkel wird auf einem Sonderparteitag der SPD, der sofort einberufen wird, zur neuen SPD-Vorsitzenden und zur SPD-Kanzlerkandidatin gewählt. Damit steht die neue Kanzlerin seit dem heutigen Tage bereits fest. Und das für die nächsten acht Jahre.

Grüne und FDP wollen Merkel ebenfalls als Parteivorsitzende

Wie Insider berichten sollen übrigens die Grünen und die FDP heute ebenfalls schon bei Merkel angerufen und darum gebeten haben, in diesen Deal mit eingebunden zu werden. Merkel könnte doch auch noch Grünen- und FDP-Vorsitzende werden. Dann hätte man nicht nur die Regierung, sondern auch Parlament samt Opposition fast vollkommen unter Kontrolle. Da könne die AfD steigen wie sie wolle, gegen vier Parteien gleichzeitig werde sie niemals eine Chance haben. Merkel erbat sich etwas Bedenkzeit, aber auch der Gedanke gefiel ihr spontan sehr gut. Und auch hier werden sich für alle adäquate Lösungen finden, meinte die Findige.

Und was wird aus dem Fernsehduell der Kanzlerkandidaten?

Unklar ist noch, wie ARD und ZDF das Streitgespräch der Kanzlerkandidaten kurz vor der Wahl im TV wird umsetzen können. Aber da werden sich schon überzeugende Lösungen finden. Ein ständiges Hin- und Herspringen von Merkel vor der Kamera würde man gerne vermeiden. Vielleicht könnte man ja eine riesige menschliche Puppe an den anderen Tisch stellen.

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Bild: By Olaf Kosinsky (Own work) [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)%5D, via Wikimedia Commons

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Allah spricht Wahlempfehlung für NRW-Wahl aus

Von Jürgen Fritz

Heute steht die enorm wichtige NRW-Wahl an. Wem soll man seine Stimme geben? Viele sind noch unschlüssig. Doch nun ereignete sich Unglaubliches. Allah selbst hat eine Wahlempfehlung gegeben, die jegliches eigene Nachdenken obsolet werden lässt. 

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„Mein Vater ist ein frommer Muslim, spricht kaum Deutsch, kann weder lesen noch schreiben, ist aber integrierter als viele Funktionäre der AfD, die unsere Verfassung in Frage stellen.“ – Sawsan Chebli

Dieser Ausspruch stammt von Sawsan Chebli (SPD) aus einem Interview mit der FAZ  im August 2016 (http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gespraech-ueber-unsere-gesellschaft-und-den-islam-14368816.html).

Wer ist Sawsan Chebli?

Zum Zeitpunkt des Interviews war Chebli noch stellvertretende Sprecherin des Auswärtigen Amtes. 2014 hatte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sie als erste Muslimin überhaupt in dieses Amt berufen. Im Dezember 2016 wechselte Chebli als Staatssekretärin für Koordination von Bundesangelegenheiten unter Michael Müller (SPD) als Regierender Bürgermeister von Berlin in die dortige Senatskanzlei.

Mein persönlicher Wahlaufruf an alle NRW-Wahlberechtigten

Liebe Mitbürger, die Ihr jetzt neu hier seid, aber auch Ihr, die Ihr schon länger hier lebt, bitte gebt Eure Stimme bei der wichtigen NRW-Wahl heute der SPD, damit Cheblis perfekt integrierter, ja vollständig assimilierter Vater auch nach Jahrzehnten niemals ein Wort Deutsch und niemals lesen oder schreiben lernen muss. Alles Teufelszeug!

Denn Allah selbst hat angeordnet, dass die SPD gewählt werden muss. Und da die ganze Welt Allah gehört, der Mensch nur sein Sachwalter hier auf Erden ist (Sure 33,72), gehört selbstverständlich auch Deutschland Allah, so dass seinen Anordnungen auch hier Folge zu leisten ist. Und zwar von allen! Von denen, die hier neu sind, aber auch von denen, die schon länger hier leben.

Allah hat verfügt: Musse mach deine Sichel bei SPD

Wie die hochwissenschaftliche islamische Überlieferung zweifelsfrei nachweisen konnte, gibt es einen Hadith (normsetzende Aussprüche und Handlungen des Propheten, Friede sei mit ihm), der von den höchsten islamischen Autoritäten, die sogar ein ganz klein wenig lesen und schreiben können, als authentisch eingestuft wird und der belegt, dass schon der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte:

„Muslim musse mach nich Kreuz, sondern deine Sichel immer bei Sozi. SPD, noch besser SED einzige Partei und Meinung, so wie Allah einzige Gott. Allah habe gesagt persönlich mich. Nich Wort von Prophet, Wort von Allah! Wer du sein, könne stell in Frag Allah oder Prophet ihm von?

Wenn nix Sozi in Nähe, könne auch mach deine Sichel bei grüne Spinner, wo Muslim könne führ an Nas herum leichtest am. So Knecht musse mach, was Prophet sag. Geh und wähle SPD! Wenn nix könne find SPD auf Zettel von Wahl, dann nehme grüne Spinner, noch dümmer. Allahu akbar.“

Wissenschaftlicher Beweis der Echtheit des Hadiths

Ibn Abbas hat erzählt, dass Abu Huraira berichtet hat, Hammam ibn Munabbih habe ihm gesagt, dass Anas berichtet habe, Abu Aiyub al-Ansari habe kundgetan, wie Qatada verbürgte, dass Ubai ibn Kab ihm erzählt habe, Anas hätte berichtet, dass Salman al-Farsi gesagt habe, Abu Darr wäre zugegen gewesen, als der Prophet, Friede sei mit ihm, dies verkündete.

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Bild: Youtube-Screenshot von Sawsan Chebli (SPD)

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