Warum ich den Islam ablehne

Von Jürgen Fritz

Ich lehne den Islam und Muslime nicht deswegen ab, weil sie mir fremd sind. Ich lehne Muslime auch nicht deswegen ab, weil sie einer anderen Rasse angehören. Nein, der Grund, warum ich den Islam und Muslime ablehne, ist ein anderer.

1 (3)

Es geht nicht um Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus

Ich lehne den Islam und Muslime nicht deswegen ab, weil sie mir fremd sind. Pizza und Internet waren mir früher auch fremd, heute liebe ich sie. Ich lehne Muslime auch nicht deswegen ab, weil sie einer anderen Rasse angehören. Es gibt ja auch deutschstämmige Muslime, die ich ablehne. Und japanische oder koreanische Buddhisten lehne ich nicht ab, obschon sie einer anderen Rasse angehören.

Geistig-sittlich überlegene, friedliche, wohlwollende Fremde wären durchaus willkommen

Würden morgen Aliens, also vollkommen Fremde, nicht nur eine andere Rasse, sondern sogar eine andere Spezies, auf unserem Planeten landen, die uns aber geistig, insbesondere sittlich-moralisch tausendfach überlegen wären, die uns in unserer geistig-seelischen Entwicklung weiterbringen könnten, die uns nicht beherrschen und unterdrücken oder an den Rand drücken wollten, sondern uns lehrten, bessere Menschen zu werden, die uns als zur Freiheit und zur Autonomie fähige Wesen erkennen und anerkennen würden und genau das in uns förderten, die uns nicht ins finstere frühe Mittelalter zurückführen wollten, sondern in eine helle, leuchtende, ja, strahlende Zukunft führen könnten, dann wäre ich der allererste, der sie mit offenen Armen begrüßte. Im Grunde warte ich auf solche Aliens, also im höchsten Grade Fremde, seit ich ein kleiner Junge war. Ich fürchte nur, diese werden nicht kommen.

Mensch-sein heißt, sich zu dem zu machen, der man sein will

Also müssen wir unsere geistig-seelische Weiterentwicklung selbst in die Hand nehmen. Genau das macht das Mensch-sein aus: Schöpfer seiner selbst sein zu können. Dies kann kein einziges Tier und kein anderes Geschöpf: einen Entwurf von sich zu machen, wie man sein will und wie man nicht sein will und sich diesem in Freiheit selbstgewählten Entwurf seiner selbst in ganz kleinen Schritten versuchen anzunähern.

Es gibt eine moralische Pflicht, sich selbst zu schützen

Zu dieser Entwicklung seiner selbst gehört, sich vor denen zu schützen, die uns in vielerlei Hinsicht um tausend Jahre und mehr zurückwerfen würden, die dieses schöpferische, göttliche Moment in uns sowie unsere Selbstbestimmungsfähigkeit und unser Selbstbestimmungsrecht negieren und uns zu Knechten eines (imaginierten) höheren Wesens degradieren wollen, dessen Gesetze und Regeln über den geistigen Horizont eines frühmittelaltlichen Arabers nicht hinauskommen.

Warum ich die islamische Lehre ablehne

Diese Weltanschauung und dieses Menschenbild lehne ich ab. Insbesondere

  • die systematische Ungleichbehandlung des weiblichen Geschlechts, die sachlich durch nichts begründet ist,
  • die Legitimation und Heiligung der Gewalt zur Durchsetzung und Verbreitung des Islam,
  • den oftmals brutalen, respektlosen Umgang mit tierischen Mitgeschöpfen,
  • das mittelalterliche streng patrichialische Denken,
  • die Dogmengläubigkeit und Immunisierung gegen jegliche Kritik, gegen jedes Hinterfragen der Glaubensgrundsätze, das mit drastischen Repressalien bedroht wird,
  • die Verachtung des (selbst)kritisch-reflexiven Denkens, das den Menschen gerade vom Tier unterscheidet,
  • die Unfähigkeit, selbstbestimmte bürgerliche Zivilgesellschaften zu schaffen,
  • die Obrigkeitshörigkeit,
  • die Diskriminierung von Homo- und Bi-Sexuellen
  • sowie aller anderen Weltanschauungen (völlige Intoleranz) und aller Nichtmuslime, ganz besonders der Nicht-Gott-Gläubigen,
  • die fehlende Achtung vor dem Kind (Kinderzwangsehen) als zur Selbstbestimmung fähiges und just dazu zu erziehendes Wesen, all das lehne ich ab.

Vor allem, weil die islamische Lehre im Gegensatz zum christlichen Lehre eine Entwicklungssperre in sich eingebaut hat, so dass jeder, der diese Weltanschauung weiterentwickeln möchte, Gefahr läuft, sich der Blasphemie schuldig zu machen. Denn dies ist der tiefere Grund für die geistig-moralische Rückständigkeit des Islam.

Und mit der Lehre lehne ich ebenso alle diejenigen ab, die Anhänger dieser inferioren, intoleranten, entwicklungsfeindlichen Lehre sind und diese bei uns verbreiten wollen, in dem aberwitzigen Glauben, dieses Welt- und Menschenbild wäre dem eines aufgeklärten, kritisch-emanzipatorischen, zivilisierten, modernen Menschen überlegen.

 *

Dieser Artikel erschien auch auf Philosophia perennis (als Reblog) und auf The European.

**

Lesen Sie hier:

***

Foto: Youtube-Screenshot

****

Spendenbitte: Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, Sie diesen Blog und meine Arbeit wichtig finden und finanziell unterstützen möchten, dann können Sie entweder einmalig oder regelmäßig (Patenschaft) einen Betrag Ihrer Wahl auf das folgende Konto überweisen.

Jürgen Fritz, IBAN: DE44 5001 0060 0170 9226 04, BIC: PBNKDEFF, Verwendungszweck: Spende für Blog.

Advertisements

29 Kommentare zu „Warum ich den Islam ablehne

  1. Mir gefällt die positive Grundhaltung, die nicht nur einfach (inferior) reagiert, sondern eine erbauliche und konstruktive Selbst-Verwirklichungs-Idee zum Ausdruck bringt, die für alle dahingehend förderlichen Wachtstums-Impulse offen ist, und die sich nicht in einer vordergründigen „Selbstverwirklichung“, im Sinne eines hemmungslos-egoistischen Hedonismus ergeht!

    Gefällt 1 Person

  2. Ihren Aussagen zur Ablehnung der Islahmlehre stimme ich zu.
    Gleichzeitig frage ich mich, welchen Anteil hat unsere christliche Erziehung, dass so viele Menschen diese Entwickllung “ gottergeben“ hinnehmen.
    Sehr früh werden unsere Kinder im Religionsunterricht oft mit traurigen ,aber auch schönen Geschichten dazu hingeführt, sich für das Elend der gesamten Welt verantwortlich zu fühlen. Ihnen wird erklärt, sie sollen ihre Feinde lieben wie sich selbst, ja sich sogar auch auf die andere Wange schlagen zu lassen( Matthäus 5,39). Mir ist bewußt, dass solche Aussagen nicht wörtlich zu nehmen sind. Doch für viele sind solche Aussagen Realität.
    Das Thema der moralischen Pflicht, sich selbst zu schützen, sollte verstärkt in die Ausbildung von Theologen und Religionspädagogen einfließen.
    P.S. Bei Frau Merkel hat die christliche Erziehung sicher auch einen nicht zu geringen Anteil an ihrer chaotischen Handlungsweise. Wie sie Menschen dabei ,durch ein schlechtes Gewissen manipulieren kann, hat sie sicher Sonntag für Sonntag unter der Kanzel ihres Vaters ,der ja Pfarrer war, intensiv erlernen können.

    Gefällt 1 Person

  3. Ich stimme einerseits deinen Ausführungen zu, möchte sie aber andererseits noch erweitern: Jegliche Religion oder Ideologie, welche sich auf angebliche Offenbarungen übersinnlicher Wesen beruft, sollte abgelehnt und bekämpft werden, jedenfalls insoweit, wie sie sich dazu berufen fühlt, in das Leben und die Lebensumstände anderer Menschen (und dazu gehören auch die eigenen Kinder!) einzugreifen.

    Gefällt 2 Personen

  4. Vielleicht darf ich hierzu noch ein Buch über deren sog. Propheten empfehlen:

    Mohamed eine Abrechnung von Abdel-Samad

    Das Buch „Mohamed eine Abrechnung“ beleuchtet den Menschen Mohamed und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Er war ein psychisch kranker Mensch: wahrsch. Apoplexie. ..
    Eigentlich sollte Jeder Moslem dieses Buch lesen und nicht wir als Deutsche, die mit dem Islam nichts gemeinsam haben.

    http://www.amazon.de/Mohamed-Eine-Abrechnung-Hamed-Abdel-Samad/dp/3426276402

    Gefällt 1 Person

  5. Ein wunderbarer und auch mutiger Beitrag. Ich stimme absolut überein. Ebenso Ihr fiktiver Dialog „haben wir es verlernt, uns zu wehren?“. Ich muss gestehen, ich weiß nicht wie ich handeln würde. Ich hoffe ich wäre mutig. Mann muss in so einer Situation mutig sein.
    Und wenn ich mir eine Situation vorstelle, in der ich die Ablehnung des Islam öffentliche propagieren würde (leider nicht so perfekt dargelegt wie Sie), würde ich wahrscheinlich direkt in die rechte Ecke gedrängt werden.
    Jedenfalls bin ich überrascht und glücklich über so viel Mut und Ehrlichkeit.
    LG
    Nic

    Gefällt 1 Person

  6. Sie teilen genau meine Meinung. Der Anfang der zweiten Sure des Korans, der Al-Baqqara-Sure verrät, warum der Islam nicht reformierbar und somit immer rückschrittlich bleiben wird. Da wird gesagt: Dies ist ein absolutes Buch, da ist kein Zweifel drin…

    Gefällt mir

  7. Es ist zu einfach alles Schlechte mit dem Islam in Verbindung zu bringen und dann damit zu begründen, dass man ihn nicht mag. Umkehrbeispiel: Stellt Euch einen Türken in der Türkei vor der sagt, in Deutschland gibt es Tierquäler und Vergewaltiger und deshalb mag er keine Christen. Nach dieser Logik wird in dem Text argumentiert.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s